Mittwoch, 16. Juni 2010

Dienstag, 15. Juni 2010

Freitag, 11. Juni 2010

Meningokokkenmeningitis

Arztkosten - 20,11 €
Meningokokkenmeningitis ACWY Impfung - 46,00 €

Freitag, 4. Juni 2010

Hepatitis A und B

Hepatitis A und B

Titererstellung
Anti-HBS 13,99 €
Anti-HAV 13,99 €

gesamt 27,98 €

_________________________

Havrix

Schutzimpfung 11,72 €

Ampulle FSME Impfung

Arztkosten - 20,11 €
Ampulle FSME Impfung - 52,00 €

Tollwutimpfung

Arztkosten - 20,11 €
Tollwutimpfung - 55,00 € + 55,00 € + 55,00 €
gesamt 185,11 €

Japanische Enzephalitis Impfung

Arztkosten - 20,11 €
Japanische Enzephalitis Impfung - 74,00 € + 74,00 €
gesamt 168,11 €

Gelbfieberimpfung

Arztkosten - 20,11 €
Gelbfieberimpfung - 40,00 €

Donnerstag, 27. Mai 2010

Typhusimpfung

Typhusimpfung

Arztkosten - 11,72 €
1 x 0.5 Typhim Vi FER O FER SANOFI - 24,36 €

Mittwoch, 21. April 2010

Amish Country


Ein wunderbarer Ausflug mit Nicole und Tim, ein erster Sommertag im Amish Country! Wir lernen schnell, was ein Buggy ist, eine Pferdekutsche nämlich ohne Gummireifen. Und daß es hier den besten Käse gibt. Am Abend googeln wir: Aha, die Amish sind nicht rückständig, aber sie diskutieren (und beschliessen) in ihrer Gemeinde alle Neuerungen. Nur was mehrheitlich sinnvoll erscheint, wird eingeführt!
Heute, zwei Wochen später, stehen diese Eindrücke in einem andern Licht. Fünf Tage lang war der Flugverkehr lahmgelegt, ein europäischer Vulkan hatte Europa im Griff. Bei meinem Rückflug hatte ich in Toronto noch den A 380 photographiert; eine neue Ära macht den Luftverkehr zu so etwas wie einer verlängerten Strassenbahn (dieses Bild passt wohl nur für Münchner Jahrgang ca. 1960).
Aber die Eindrücke aus dem Amish Country sind noch frisch, der Vulkan hat für eine heilsame Unterbrechung gesorgt. Jetzt das Prinzip der Amish anwenden? Diskutieren, ob die (Wieder-)Einführung des Flugverkehrs sinnvoll ist? Manchmal wünschte ich mir, es wäre so: Wenn die Amish bis heute keine Gummireifen an den Buggies haben (und ohne Stromversorgung auskommen), hätte ich doch die geheime Hoffnung, dass eine demokratische Diskussion über die Wiedereinführung des Luftverkehrs zu dem Ergebnis käme: Kein eindeutiger Vorteil, eher überwiegen die Nachteile; also lassen wir´s!
Aber: Heute ist die erste Nacht seit fünf Tagen, wo die Postflugzeuge wieder die Bonner Nachtruhe stören werden. Wir leben doch nicht im Amish Country!
W#

Sonntag, 18. April 2010

Gerade noch heimgekommen!




Obwohl ich noch vor einer Woche selber auf den Flieger angewiesen war, ist es doch mit einer gewissen Befriedigung verhaftet: Schon zwei Tage strahlend blauer Himmel - ganz ohne Kondensstreifen... Und die nächtlichen Postflugzeuge über Bonn bleiben am Boden

W#

Donnerstag, 8. April 2010

Pontifical College Josephinum


Today, The Josephinum is under the direction of Rev. Msgr. Paul J. Langsfeld, Rector and President. Effective July 1, 2009, the new rector and president will be Rev. James A. Wehner, STD, a priest of the Diocese of Pittsburgh. The Josephinum alumni serve the needs of the Church in 48 states and 22 foreign countries. The Josephinum continues to prepare priests for U.S. dioceses that do not have their own seminaries, missionary areas of the United States, including regions of the U.S. with growing Hispanic communities and finally, dioceses around the world in need of help with the education of their seminarians. The Josephinum, founded in the bygone age of the late 19th Century by an inspired German immigrant is, in the 21st Century, truly a seminary with a worldwide outreach.

#G

Empire State Building

Foto: Wolfgang, April 2010

Am 28. Juli 1945 um 15:34 Uhr Ortszeit flog ein B-25-Bomber wegen eines Navigationsfehlers bei schlechter Sicht, verursacht durch Nebel, in das Gebäude auf Höhe der 78.Etage. 14 Menschen starben hierbei. Das Empire State Building hielt dem Crash problemlos stand und wurde bereits am nächsten Tag wieder eröffnet. Die Schäden am Gebäude wurden binnen weniger Monate behoben.

G+W#

Mittwoch, 17. März 2010

Entdeckung der Zeit und wie Gewöhnung geht


Gestern bin ich aus San Franzisko wieder im mittleren Westen angekommen. Es ist irre, wie unterschiedlich Zeit erlebt und empfunden wird. Ersteinmal grundsätzlich: ich entdecke wieder, wie lange eine Stunde ist und wie lange ein Tag ist und was ein Tag doch alles an Zeit hat! Das ist irre, auf die Uhr zu schauen und erstaunt zu sein, dass es tatsächlich erst 11 Uhr am Vormittag ist und das Gefühl von Zeit sich einstellt. Ein Gefühl, das ich lange nicht mehr hatte.
Aber was mir hier auffällt, dass man sich tatsächlich an das ganz eigene Tempo hier gewöhnen kann: an die Bequemlichkeit, mal eben mit den Auto zum Laden zu "rennen", so heißt das hier. Das Fahren ist eher wie ein Fließen, alles in einer Geschwindigkeit, breite Straßen, breite Autos, kaum Stau. Es macht ein so eigenes Lebensgefühl aus, dass es beinahe erschreckend ist wie sich Einstellungen einlullen lassen.

Dennoch bin ich froh um mein Rad - auch wenn es deutlich weniger bequem ist. Aber auch sonst ist alles so bequem hier, das Essen, das Einkaufen, alles. Sogar Kaffee-Ketten gibt es als Drive-Throu.

Es fällt schwer, da nicht einfach in die Anti-USA-Stimmungen zu gehen, auch wenn es genug Gründe gibt.
Vielleicht ist da aber auch eine Entdeckung in der Bequemlichkeit, die es wert ist, entdeckt zu werden. Auf jeden Fall war es prima, mal für ein paar Tage in der Geschwindigkeit zu leben, die eine Stunde als kaum etwas fühlen lässt.

G#

Dienstag, 9. März 2010

Das Prinzip Prenzlauer Berg ist überall

Das Prinzip Prenzlauer Berg ist überall!
Nachdem es tatsächlich aufgehört hat zu schneien (und damit sich auch endlich die Themen in den Nachrichten ändern und keine Vergleiche von Schneeschiebern mehr gesendet werden) und zudem die Sonne nun schon fünf Tage scheint, die Temperaturen im deutlichen Plus-Bereich liegen, genieße ich meine Rad-Freiheit und erkundige Columbus wieder einmal neu. Im Grunde mache ich das seit über 20 Jahren. Was ich heute festgestellt habe: das Prinzip Prenzlauer Berg ist überall. Aber das sagte ich schon. Ich habe ein Café als mein Lieblingscafé auserkoren, ich muss keine 1,5 Stunden mit dem Rad fahren, um dorthin zu kommen. Es ist nicht im hippsten Bereich der Stadt, sondern in einer Art Prenzlauer Berg. Es ist zudem 10 Minuten vom Jospehinum entfernt: dort ist es möglich, draußen auf einer Bank oder auf Stühlen zu sitzen auf einem echten Bürgersteig umgeben von lauter kleinen, zum Teil alten Läden, Manufakturen, Einzelwaren, Künstlern, weiteren Cafés, einem Öko-Markt von April bis November und lauter Müttern, die ihren Kindern bestimmt alle Doppel-Namen gegeben haben oder wenigstens Namen von bedeutenden KünstlerInnen. Es ist irre, es ist beinahe beängstigend.
Was an dem Café nicht dem Prenzlauer Berg Prinzip entspricht, dass der Bezirk schon immer ein guter Bezirk war, grün ist er sicherlich erst in den letzten 10 Jahren geworden.
Dagegen entsprich der hippe Bereich der Stadt genau den Prozessen der Gentrifizierung. Vor 20 bis 30 Jahren war es unmöglich, dort auch nur tagsüber über die Straße zu gehen, es war schlichtweg zu gefährlich. Gefährlich blieb es auch weiterhin, aber es war dann einfach "nur" ein Bereich mit geringem Einkommen, hoher Kriminalität, hoher Arbeitslosigkeit, das ganze zwar nah an der Uni, aber doch deutlich getrennt vom Leben dort. Es war buchstäblich ein Straße weiter zu einem anderen Leben. Der Uni-Bezirk war ein Gettho, umgeben von den Gegenden, in denen es irgendwann ok war, tagsüber mit geschlossenen Türen im Auto durchzufahren, aber nicht in der Dunkelheit. In der Entscheidung, alle alten Gebäude einfach abzureißen und was auch immer zu bauen, haben sich geld-habende Investoren zusammengeschlossen und angefangen, die eine Straße zu renovieren, zu sanieren. Es kamen zunächst neue Läden und neue Mieter, der Bereich des Wohnbaren weitete sich aus. Alte Häuser wurden gerne aufgekauft (günstig), renoviert und verkauft (teuer). Inzwischen arbeiten und leben dort gut verdiendende Akademiker, manche Studierenden. Es gibt schöne, teure Läden, Restaurants und Cafés und die eine Straße zur Uni ist kaum noch zu entdecken. Die gesamte Gegend ist sicher geworden, sehr schön, sehr teuer. Die Probleme haben sich verschoben in andere Gegenden der Stadt, bis heute sind dort bereits in diesem Jahr 16 Menschen bei Schießereien ums Leben gekommen. Davon, dass es ganz gefährlich war entlang der "North High Street" erzählen jetzt die Alten, zu denen ich zur Abwechlsung auch schon gehöre.
Daher bin ich mit meiner neuen Entdeckung im hohen Norden doch sehr froh und kann völlig un-hip einen Kaffee trinken.

G#