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Heute vor zwei Jahren fahren wir durch Skigebiete für Kanadier und Scheichs.
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Mazedonien, auch Makedonien, (mazedonisch Makedonija Македонија, albanisch Maqedonia), amtlich Republik Mazedonien bzw. Republik Makedonien (maz. Republika Makedonija Република Македонија, alb. Republika e Maqedonisë) Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (kurz EJRM, englisch Former Yugoslav Republic of Macedonia, kurz FYROM) |
Heute schreibt das Auswärtige Amt zur Türkei:
Terrorismus
Seit Mitte Juli 2011 kommt es wieder verstärkt zu Anschlägen gegen
türkische Sicherheitskräfte sowie Militär- und Polizeieinrichtungen
durch die als Terrororganisation gelistete PKK, vor allem im Südosten
des Landes. In einer Erklärung der PKK-nahen Organisation
„Freiheitsfalken Kurdistan“ (TAK) vom 22.08.2011 heißt es, dass auch auf
Zivilisten und Touristen keine Rücksicht genommen werde.
Die Sicherheitsvorkehrungen befinden sich landesweit auf hohem
Niveau. Angesichts von Anschlägen militanter Gruppierungen in der
Vergangenheit auch gegen nicht-militärische Ziele, u.a. in Istanbul,
muss in allen Teilen der Türkei weiterhin grundsätzlich von einer
terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.
Am 11.09.2012 wurden bei einem Selbstmordattentat vor einem
Polizeirevier in Istanbul ein Polizist getötet und sieben weitere
Personen verletzt.
Bereits am 20.08.2012 starben bei einem Anschlag in
Gaziantep 9 Personen, darunter 4 Kinder, 69 Personen wurden verletzt.
Es wird vermutet, dass der Anschlag einer Polizeistation galt. Die
Betroffenen waren Zivilisten, die zu dieser Zeit an einer Bushaltestelle
warteten.
Vor diesem Hintergrund wird bei Reisen in den
Südosten des Landes zu größter Vorsicht geraten. Von Überlandfahrten
sollte nach Möglichkeit abgesehen werden. In der Region kommt es
weiterhin zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und
türkischen Sicherheitskräften.
Das Auswärtige Amt empfiehlt weiterhin, belebte Plätze im
innerstädtischen Bereich, Verkehrsmittel des öffentlichen Personennah-
und Fernverkehrs sowie Regierungs- und Militäreinrichtungen zu meiden
bzw. die Anwesenheiten an solchen Orten auf das unbedingt erforderliche
Maß einzuschränken.
Reisen über Land
In Bereichen nahe der syrischen Grenze ist mit verstärktem Militär-
und Jandarmaaufkommen zu rechnen. Hier sollte beim Fotografieren
besondere Sorgfalt beachtet bzw. davon abgesehen werden. Es wird
empfohlen, sich nicht in der Nähe der türkisch-syrischen Grenze und in
grenznahen Dörfern aufzuhalten und insbesondere türkisch-syrische
Grenzanlagen zu meiden und diese auch nicht zu fotografieren.
Im Osten und Südosten des Landes kommt es immer wieder zu bewaffneten
Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen
Sicherheitskräften. Die PKK hat in jüngster Zeit ihre Aktionen gegen die
türkischen Sicherheitskräfte intensiviert. Die türkische Regierung
hat harte Gegenmaßnahmen angekündigt. Reisen in diesen Landesteil sind
daher mit einem deutlich erhöhten Risiko behaftet. Auch
grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak
sind in den kommenden Monaten nicht ausgeschlossen. Bei Reisen in den
Osten und Südosten der Türkei ist mit starken Behinderungen aufgrund von
Straßenkontrollen und Militärbewegungen zu rechnen.
Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt,
Sirnak, Mardin und Hakkâri zu zeitweiligen Sicherheitszonen und
militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis auf Weiteres
grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegen.
Dies betrifft insbesondere das Gebiet südöstlich von Hakkâri entlang
der Grenze zum Irak (in den Bergen, um und zwischen Sirnak und Hakkari
befinden sich mehrere Sperrzonen) sowie nordwestlich von Diyarbakir und
südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak).
Diese Militärsperrgebiete sind allerdings nicht immer eindeutig
gekennzeichnet. Für solche Bezirke gilt ein absolutes Verbot für das
Betreten und Fotografieren. Sollten Sie beabsichtigen, in den
entsprechenden Provinzen, in denen Sicherheitszonen und Sperrgebiete
ausgewiesen sind, zu reisen, wird geraten, vor Reiseantritt das für
Ihren Wohnort zuständige türkische Generalkonsulat oder die türkische
Botschaft in Berlin zu kontaktieren, um dort nach der genauen, aktuellen
Lage von Sperrgebieten und Sicherheitszonen in der von Ihnen bereisten
Region zu fragen. Außerdem ist es empfehlenswert, sich während der Reise
tagesaktuell bei der örtlichen Jandarma oder der Polizei nach der Lage
dieser Gebiete zu erkundigen.
Zu beachten ist grundsätzlich, dass bezüglich militärischer oder
anderer der Sicherheit dienender Einrichtungen regelmäßig ein
Fotografier- bzw. Filmverbot besteht. Auch wenn ein solches nicht
ausdrücklich kenntlich gemacht ist, sollte im Zweifel eher von Foto-
oder Filmaufnahmen abgesehen werden. Ganz besonders gilt dies in
Grenzgebieten. Dort wird zu besonderer Vorsicht geraten. Gerade im
türkisch-syrischen Grenzgebiet, aber auch generell an den östlichen
Grenzen der Türkei, ist ein hohes Maß an individueller Sensibilität
gefordert. Weisungen türkischer Sicherheitskräfte ist unbedingt Folge zu
leisten.