Mittwoch, 29. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr sind wir nach 393 Tagen am Ziel und der Fuji zeigt sich!

Dienstag, 28. August 2012

Heute vor einem Jahr


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 Heute vor einem Jahr gibt´s Weißbier und Brezenstange!

Montag, 27. August 2012

Heute vor einem Jahr


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 Heute vor einem Jahr sind wir 138 km vor Tokyo!

Sonntag, 26. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr  beobachten wir einen Schmetterling beim Entfalten.

Heute lesen wir von Mutationen bei japanischen Schmetterlingen.

Samstag, 25. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr hätten wir bei gutem Wetter schon den Fuji (jap. 富士山, Fujisan, Zum Anhören bitte klicken! [ɸɯdʑisaɴ]; nach einer veralteten Lesung der Kanji auch Fudschijama, Fujiyama) sehen können.

Freitag, 24. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr überqueren wir das Hida-Gebirge, sehen einen Kragenbär und finden eine wunderschöne Schnecken-Jugendherberge.

Donnerstag, 23. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr erleben wir einen Wolkenbruch im Hida-Gebirge (jap. 飛騨山脈, Hida-sanmyaku).

Mittwoch, 22. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr  wohnen wir in der Tempel-Jugendherberge von Takayama.

Dienstag, 21. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr  kommen wir in den alpinen Touristen-Trubel.

Heute lesen wir von einem Bombenanschlag in Gaziantep.

Montag, 20. August 2012

Heute vor einem JAhr


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Heute vor einem JAhr entdecken wir Bänke unter Bäumen! 

Gestern hatte es in Bonn auch einmal 40°. Und die japanische Sitte, im Auto mit Klimaanlage und laufendem Motor zu schlafen,  geht auch am Rheinufer!

Sonntag, 19. August 2012

Heute vor einem Jahr


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 Heute vor einem Jahr geht es hoch in die Japanischen Alpen (jap. 日本アルプス, Nihon Alps).

Samstag, 18. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr haben wir beide Hautausschlag.


Freitag, 17. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr haben wir endlich einen freien Tag!

Heute teilt uns die Tagesschau mit, daß sie das Foto ausgetauscht haben, das wir vorgestern beanstandet hatten.

Donnerstag, 16. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr begegnen wir einer großen Schlange.

Mittwoch, 15. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr erleben wir rechte Autocorsos zum Kapitulationstag.


Heute irritiert uns ein von der Tagesschau verbreitetes Foto von japanischen Anti-Atomkraftdemos mit genau dieser Flagge der Kaiserlich Japanischen Armee (1870–1945). Da stimmt doch was nicht?

Wikipedia:

Uyoku propagiert ihre politischen Ideologie zusammen mit Marschmusik und der Nationalhymne mittels extrem lauter Lautsprecherwagen (街宣車 gaisensha) in dicht besiedelten Stadtteilen. Diese Wagen sind oft schwarz lackiert, mit schwarz getönten Fensterscheiben versehen und mit Spruchbändern sowie dem Kaiserlichen Siegel, der Flagge Japans oder der Kriegsflagge Japans behangen.
Diese gaisensha werden oft auch zur gezielten Belästigung und Einschüchterung politischer Gegner benutzt, darunter mehrheitlich Personen und Organisationen, die Japan öffentlich kritisieren oder sich nicht respektvoll und zurückhaltend genug über bestimmte Themen äußern (z. B. wegen japanischer Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg (u. a. Massaker von Nanking, Einheit 731, „Trostfrauen“), Kontroversen um den Yasukuni-Schrein, die Institution oder die Personen des japanischen Kaiserhauses, japanische Ansprüche im Kurilenkonflikt und Südsachalin, etc.), sowie deren Sponsoren und Unterstützer.[2]
Daneben stören Uyoku systematisch Friedensdemonstrationen. Dabei und bei nahezu allen anderen Aktionen werden sie für gewöhnlich von der japanischen Polizei (deren Uniformen die Uyoku oft tragen) begleitet und bewacht bzw. beschützt. Unter anderem hat dies vielfach zu Vermutungen geführt, die Uyoku hätten immer noch Verbindungen zur Yakuza, zur Polizei, zu Unternehmen (von denen 80 % ihrer Einkünfte stammen sollen [1]) und sogar zu konservativen Regierungskreisen, die die Uyoku benutzen sollen, um ihre politischen oder wirtschaftlichen Gegner einzuschüchtern.[3][4] Laut Sheldon M. Garon, Professor für Geschichte und Ostasienstudien an der Princeton University, sind viele bekannte Mitglieder der LDP ehemalige Uyoku-Mitglieder. [4]

Übrigens: Im katholischen Kulturraum ist heute Mariä Aufnahme in den Himmel, dt. auch Mariä Himmelfahrt, lateinisch assumptio Beatae Mariae Virginis mit Kräutersegnung

Wikipedia:

Die Kräuterweihe gehört zu den volkstümlichen Bräuchen der römisch-katholischen Kirche. Dieser Brauch ist schon seit dem 9. Jahrhundert bekannt[1] und wurde in den letzten Jahren wieder mehr aufgelebt[2]. Dabei werden am Hochfest Maria Himmelfahrt am 15. August Kräuter zu einem Strauß gebunden und mit zur Kirche gebracht. Dort werden diese im Gottesdienst oder im Anschluss daran vom Priester gesegnet. Die Kräuterweihe zählt zu den Sakramentalien. In manchen Orten Bayerns und Tirols beginnt damit auch die Zeit des Frauendreißigers.
Je nach Region bestehen die Kräuterbuschen aus insgesamt
verschiedenen Kräutern.
Typische Kräuter neben Alant sind Echtes Johanniskraut, Wermut, Beifuß, Rainfarn, Schafgarbe, Königskerze, Kamille, Thymian, Baldrian, Eisenkraut und die verschiedenen Getreidesorten. In manchen Regionen wurden in die Kräuterbuschen so viele Alantblüten eingebunden, wie Menschen, Kühe und Pferde auf dem Hof lebten. Der Tee aus diesen geweihten Kräutern sollte besonders heilsam sein. Krankem Vieh wurden geweihte Kräuter ins Futter gemischt oder man warf zum Schutz vor Blitzschlag beim Gewitter Kräuter aus dem Buschen ins offene Feuer.
Die Kräuterweihe in der außerordentlichen Form des römischen Ritus' umfasst die folgenden Gebete:
I. Lasset uns beten! Allmächtiger ewiger Gott, der Du Himmel, Erde und Meer, Sichtbares und Unsichtbares durch Dein Wort aus dem Nichts erschaffen hast und zum Gebrauch der Menschen und Tiere die Erde hervorbringen lassest Bäume und Kräuter, welche nach Deiner mildreichen Anordnung in ihrer jeweiligen Eigenart aus sich Frucht bringen, nicht nur als Kräuternahrung für die Beseelten, sondern auch zur Heilung kranker Körper. Inniglich bitten wir Dich mit Herz und Mund, Du wollest diese unterschiedlichen Kräutergattungen und Früchte durch Deine gnadenreiche Milde + segnen, damit sie durch den Einfluss der neuen Gnade Deines Segens und durch den rechten Gebrauch für Mensch und Tier in Deinem heiligen Namen über ihre von Dir gegebene natürliche Kraft hinaus reichen Schutz gewähren gegen alle Krankheit und Vergiftung. Durch unseren Herrn Jesus Christus ... Amen.
(Oremus. Omnipotens sempiterne Deus, qui caelum, terram, mare, visibilia et invisibilia verbo tuo ex nihilo creasti, quique herbas arboresque ad usus hominum animaliumque terram gignere, et unumquodque juxta sementem in semetipso fructum habere praecepisti; atque non solum ut herbae animantibus ad victum, sed aegris etiam corporibus prodessent ad medicamentum, tua ineffabili pietate concessisti: te supplici mente et ore deprecamur ut has diversi generis herbas et fructus tua clementia bene+dicas et, supra naturalem a te inditam virtutem, eis benedictionis tuae novae gratiam infundas ut, ad usum hominibus et jumentis in nomine tuo applicatae, omnium morborum et adversitatum efficiantur praesidium. Per Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum: Qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti Deus, per omnia saecula saeculorum. Amen.)
II. Lasset uns beten! O Gott, der Du durch Deinen Knecht Moses die Söhne Israels anleitetest, Manipeln der neuen Früchte zu ihrer Segnung zu den Priestern zu bringen, unter Auswahl der feinsten und schönsten Früchte der Gewächse und unter dem Ausdruck großer Freude vor Dir als ihrem wahren Gott: höre unsere Anrufungen, und gieße die Überfülle Deines + Segens auf uns und auf diese Bündel der neuen Gewächse und diese Collectio neuer Kräuter und Früchte, die wir Dir voll Dank an diesem hochfestlichen Tag darstellen und in Deinem Namen + segnen. Gewähre gnädig, dass überall dort wo auch immer von diesen gesegneten Kräutern etwas aufbewahrt, mitgetragen oder anders verwendet wird, Menschen, Schafe, Vieh, Reit- und Lasttiere heilende Hilfe finden gegen Krankheiten, Seuchen, Geschwüre, Bösartigkeiten und Verwünschungen sowie gegen die Gifte und Bisse der Schlangen und anderer Tiere, aber auch Verteidigung finden gegen teuflische Illusionen, Machenschaften und betrügerische Verführungen. Und so mögen wir beladen mit Manipeln guter Werke, durch die Verdienste der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, deren leibliche Aufnahme in den Himmel wir feierlich begehen, gewürdigt werden, eben dort zugelassen zu werden. Durch unseren Herrn Jesus Christus ... Amen.
(Oremus. Deus, qui per Moysen famulum tuum mandasti filiis Israel ut manipulos novorum fructuum benedicendos deferrent ad sacerdotes, tollerentque fructus arboris pulcherrimae, et laetarentur coram te Domino Deo suo: adesto propitius invocationibus nostris, et infunde tuae bene+dictionis abundantiam super nos et super manipulos novarum frugum, novarum herbarum et fructuum collectionem, quae cum gratiarum actione tibi repraesentamus et in nomine tuo in hac solemnitate bene+dicimus; et concede ut hominibus, pecoribus, pecudibus et jumentis contra morbos, pestes, ulcers, maleficia, incantationes, veneficia serpentem et aliorum venenosorum animalium et bestiarum morsus necnon quaecumque venena remedium praestent; atque contra diabolicas illusiones et machinationes et fraudes tutamen ferant, in quocumque loco positum vel portatum aut habitum aliquid ex eis fuerit: quatenus cum manipulis bonorum operum, meritis beatae Mariae Virginis, cujus Assumptione festum colimus, quo ipsa assumpta est suscipi mereamur. Per Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum, qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti Deus, per omnia saecula saeculorum. Amen.)
III. Lasset uns beten! Herr, unser Gott, Du hast Maria über alle Geschöpfe erhoben und sie in den Himmel aufgenommen mit Seele und Leib. An ihrem Hochfest danken wir Dir für alle Wunder Deiner Schöpfung. Durch die Heilkräuter und Blumen schenkst Du uns Gesundheit und Freude. Segne + diese Kräuter und Blumen. Sie erinnern uns an deine Herrlichkeit und an den Reichtum Deines Lebens. Schenke uns auf die Fürsprache Mariens Dein Heil. Laß uns zur ewigen Gemeinschaft mir Dir gelangen und dereinst einstimmen in das Lob der ganzen Schöpfung, die Dich preist durch deinen Sohn Jesus Christus in alle Ewigkeit.
IV. Lasset uns beten. Gott, Du ließest durch Jesaja im Alten Bunde ankündigen: "Aus dem Baumstumpf von Jesse, aus dem Baumstumpf Isais, des Vaters Davids, wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht." (Jes 11,1) Wir singen in der Weihnachtszeit immer wieder neu: "Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, von Jesse, von Isai, dem Vater Davids, kam die Art. Das Röslein, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine." Dieses Röslein, diesen Reis aus Isais Stumpf, diesen Zweig Jesses, diese virgam Jesse, nämlich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin, die Mutter Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus, hast Du am heutigen Tage in den Himmel erhoben, damit Du uns Sterblichen auf ihre Bitten hin und unter ihrem Patronat die Frucht ihres Leibes, Deinen Sohn, vermittelst: wir bitten Dich demütig, dass wir kraft der Vollmacht dieses Deines Sohnes und unter dem glorreichen Patrozinum Seiner Mutter die Schutzwirkungen dieser Früchte der Erde für das irdische und ewige Heil zu nützen vermögen. Durch unseren selben Herrn Jesus Christus ... Und der Segen des allmächtigen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes komme auf diese Bündel herab und bleibe auf ihnen allezeit. Amen.
(Oremus. Deus, qui virgam Jesse, Genetricem Filii tui Domini nostri Jesu Christi, hodierna die ad caelorum fastigia ideo evexisti ut per ejus suffragia et patrocinia fructum ventris illius, eundem Filium tuum, mortalitati nostrae communicares: te supplices exoramus, ut ejusdem Filii tui virtute eijusque Genetricis glorioso patrocinio, istorum terrae fructuum praesidiis per temporalem ad aeternam salutem disponamur. Per eundem Dominum nostrum Jesum Christum, Filium tuum, qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti Deus, per omnia saecula saeculorum. Amen. Et benedictio Dei omnipotentis, Patris, et Filii, + et Spiritus Sancti, descendat super has creaturas et maneat semper. Amen.)

Der Frauendreißiger bezeichnet die Zeit zwischen den Festen Mariä Himmelfahrt am 15. August und Mariä Namen am 12. September. In einem römischen Ablaßdokument vom 28. Oktober 2003[1] für den oberbayerischen Wallfahrtsort Buchenhüll in Eichstätt wird diese besondere Gnadenzeit der Verehrung Mariens datiert von der ersten Vesper des Hochfestes Mariä Himmelfahrt bis zum Untergang der Sonne am Gedächtnis der Schmerzen Mariens am 15. September. Es ist somit ein Marienmonat in der Sommerzeit, aufbauend auf dem persönlichen Osterfest Mariens.
Sein Ursprung liegt vor allem auch in der konkreten Erfahrung, nach der diese Spanne als besonders günstige Zeit für das Sammeln von Kräutern gilt, denen dann ihre größte Heilkraft zugeschrieben wird. Der Brauch wurde in das Christentum übernommen. In einem katholischen Kräuterweihegebet heißt es: "Gott, Du ließest durch Jesaja (11,1) im Alten Bunde ankündigen: Aus dem Baumstumpf von Jesse, aus dem Baumstumpf Isais, des Vaters Davids, wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. - Wir singen in der Weihnachtszeit immer wieder neu: Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart, von Jesse, von Isai, dem Vater Davids, kam die Art. Das Röslein, davon Jesaja sagt, ist Maria, die Reine. - Dieses Röslein, diesen Reis aus Isais Stumpf, diesen Zweig Jesses, diese virgam Jesse, nämlich die allerseligste Jungfrau und Gottesgebärerin, die Mutter Deines Sohnes und unseres Herrn Jesus Christus, hast Du am heutigen Tag in den Himmel erhoben, damit Du uns Sterblichen auf ihre Bitten hin und unter ihrem Patronat die Frucht ihres Leibes, Deinen Sohn, vermittelst: wir bitten Dich demütig, daß wir kraft der Vollmacht dieses Deines Sohnes und unter dem glorreichen Patrozinum Seiner Mutter die Schutzwirkungen dieser Früchte der Erde für das irdische und ewige Heil zu nützen vermögen."
Insbesondere im bayerisch-tirolerischen Alpenraum ist der Frauendreißiger seither eine Periode ausgeprägter Marienverehrung. Die in Bayern mit dem Frauendreißiger verbundenen Sitten und Gebräuche sind anschaulich in dem Roman Die Rumplhanni (1916) von Lena Christ beschrieben.
Zu Ehren der Patrona Bavariae und anlässlich der mit dem Hochfest der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel verbundenen Kräuterweihe finden zahlreiche Abendandachten und Wallfahrten statt. Die bekanntesten sind die Kirchfahrt der Almbauern nach Hinterriß und die Wallfahrt von München zur Marienkirche in Ramersdorf. In der Bischofsstadt Eichstätt wird diese Zeit im Ortsteil Buchenhüll sowohl in der Marienwallfahrtskirche als auch an der Lourdesgrotte mit feierlichen Nachmittagsandachten begangen. Der Frauendreißigerschluß an der Lourdesgrotte findet jeweils an einem dem Gedenken der Schmerzen Mariens nahegelegenen Sonntag (im September) statt und wird auch alljährlich in das offizielle Kalendarium[2] der Diözese Eichstätt eingetragen.

Dienstag, 14. August 2012

Heute vor einem Jahr


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Heute vor einem Jahr erleben wir sauren Regen und Ferienchaos.

Heute lesen wir aktuell aus Japan:

Obon-Totenfest beginnt in Japan: Am heutigen Montag beginnt das Obon genannte buddhistische Totenfest in Japan. Dies ist mit mehreren Bräuchen verknüpft, die davon ausgehen, dass die Verstorbenen für ein paar Tage zu ihren Hinterbliebenen zurückkehren. Daher ist das Obon auch eine Reisezeit, da sich oft Familienangehörige zusammenfinden, die sonst wenig Kontakt haben.
So berichtet dann auch die Mainichi Shimbun, dass Tsunami-Überlebende in Natori (Präf. Miyagi) den alten Brauch pflegen, vor den Türen ihrer Häuser Süßigkeiten in einem Feuer zu rösten – auch wenn von den Häusern meist nichts mehr übrig ist und die Feuer auf leeren Grundstücken brennen. Die Häuser sollen später in höherer Lage wieder erbaut werden.
Die Asahi Shimbun berichtet aus der Präfektur Iwate. Dort wurde an mehreren Stellen der Toten gedacht. In Kamaishi wurden etwa 1.000 Papierlaternen mit Hoffnungsbotschaften einem Fluss übergeben. In Miyako gedachte man mit Kerzen in Milchkartons mit positiven Schriftzügen und einem Feuerwerk den Opfern der Katastrophen.
In Otsuchi, ebenfalls in der Präfektur Iwate  beteten Angestellte der Verwaltung für 40 Kollegen, die durch das Unglück gestorben waren.
Wie die NHK berichtet, nutzten die Einwohner von Naraha die seit Freitag bestehende Möglichkeit, tagsüber wieder in den Ort zurückzukehren um auf dem Friedhof gestürzte Grabsteine wieder aufzurichten und die Gräber von Unkraut zu befreien, bevor in einem buddhistischen Tempel und an den Gräbern Blumen und Räucherstäbchen geopfert wurden.
Menschen besuchen Pinie der Hoffnung vor dem Fällen: Nachdem sie als einzige eines ganzen Kiefernwaldes von 70.000 Bäumen den Wellen des Tsunami getrotz hatte, wurde eine einsame Pinie unter Bezeichnungen wie “Kibo no Matsu” (Pinie der Hoffnung) bekannt.
Kiseki no ippon matsu - Die wundersame Pinie der Hoffnung (Foto: Jacob Ehnmark cc-by)
Kibō no matsu - die Pinie der Hoffnung in Rikuzentakata (Foto: Jacob Ehnmark cc-by)
Doch das Symbol des Wiederaufbaus hatte ebenfalls gelitten. Die durch das Salzwasser am Wurzelwerk entstandene Schäden waren zu groß, so dass nach vielen Rettungsversuchen der einsame Baum für tot erklärt wurde.
Dennoch gelang es zumindest Sprößlinge zu ziehen, die sich stärker als erwartet entwickeln sollen.
Jetzt besuchten anlässlich der Ferien zum buddhistischen Totenfest Obon viele Menschen noch einmal den Baum in der Stadt Rikuzentakata (Präf. Iwate) der noch in diesem Monat gefällt werden soll, berichtet die NHK.
Südkoreas Präsident entfacht Takeshima-Konflikt: Lee Myung-Bak, der als erster südkoreanischer Präsident einen Fuß auf die von den Japanern Takeshima genannte Inselkette setzte, hat mit seiner Aktion einen Sturm der Empörung in Politik und der japanischen Bevölkerung ausgelöst.
Tokyo rief seinen Botschafter zurück und Außenminister Koichiro Gemba kündigte an, die jahrzehntelange Politik der Zurückhaltung aufgrund von bilateralen Interessen sei vorbei – man wolle jetzt die Angelegenheit vor den Internationalen Gerichtshof bringen. Dies scheitert jedoch bislang an der erforderlichen Zustimmung Koreas.
Während Japan weitere politische Schritte erwägt, warf der 44 Jahre alte Masakazu Yuasa, ein Mann ohne festen Wohnsitz, der von sich behauptet, Mitglied einer rechtsextremen Gruppierung zu sein, die Glastür des koreanischen Konsulats in Hiroshima ein.
Auch wenn Südkorea nun ankündigte, eine geplante Militärübung an den Inseln zu verschieben, so dürften auch weitere Äußerung von Präsident Lee die Lage wenig entspannen. So warf er der japanischen Regierung laut der koreanischen Zeitung  Dong-A Ilbo fehlende Aufrichtigkeit in der Angelegenheit vor.
Für den südkoreanischen Fußball-Nationalspieler Park Jong-Woo hat die Takeshima-Affäre bereits jetzt Konsequenzen. Obwohl  durch den olympischen Eid politische Aktionen untersagt sind, hatte er nach dem 2:1 Sieg gegen Japan ein Schild emporgehalten auf dem die Worte “Dokdo ist unser Territorium” standen. Er durfte auf Druck des IOC an der Siegerehrung nicht teilnehmen.
Besonders im Netz hatten Koreaner protestiert und erklärt, sie hätten sich durch die bei einigen Wettkämpfen von Fans gezeigte japanische Militärflagge (Kyokujitsuki) beleidigt gefühlt. Diese steht in engem Zusammenhang mit dem Militarismus Japans im zweiten Weltkrieg.
Brenzlig wurde es unterdessen auch in Südkoreas Hauptstadt Seoul. Hier kamen durch einen Großbrand auf der Baustelle eines Kunstmuseumgebäudes in der Nähe des traditionellen Gyeongbok-Palastes, vier Arbeiter ums Leben. 19 weitere  wurden mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser gebracht.
Verkehrsminister will umstrittenen Yasukuni-Schrein besuchen: Am vergangenen Freitag äußerte Yuichiro Hata, Japans Minister für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus seine Absicht, am Mittwoch anlässlich des 67. Jahrestags der japanischen Kapitulation, den Yasukuni-Schrein in Tokyo zu Besuchen um dort der Toten zu gedenken.
Der Yasukuni-Schrein in Tokyo
Der Yasukuni Jinja in Tokyo: Hier werden die Seelen der Kriegstoten verehrt (Foto: Miki Yoshihito cc-by)
Auch wenn er dies als Privatmann täte, so wäre Hata der erste Kabinettsminister seit der Regierungsübernahmme durch die Demokratische Partei Japans im September 2009.
Schreinbesuche durch Regierungsvertreter werden von den benachbarten Staaten China und Südkorea meist scharf kritisiert, gehören doch zu den Kriegstoten die dort in vergöttlichter Gestalt (Kami) verehrt werden, auch Militärs, die von den Alliierten als Kriegsverbrecher hingerichtet wurden.
Ob der Minister in Anbetracht der Provokation durch Südkorea an seinem Vorhaben festhalten, oder um weitere Spannungen zu vermeiden absagen wird, ist noch unklar.
Nachdem sich bereits Außenminister Gemba wenig diplomatisch gezeigt hatte, ist es jedoch gut möglich, dass sich Hata nun bewusst über die Gefühle der Nachbarstaaten hinwegsetzen wird.
Über die Absicht des Verkehrsministers berichteten Kyodo, Yomiuri Shimbun und Kyodo.

Montag, 13. August 2012

Heute vor einem JAhr


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Heute vor einem JAhr erleben wir das Autochaos zur Urlaubszeit und Waldsterben in Japan.

  
Heute lesen wir von einem Erdbeben im Iran.

Sonntag, 12. August 2012

Heute vor einem JAhr


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Heute vor einem JAhr erleben wir Vorbereitungen zum O-bon (jap. お盆) oder nur Bon (das „O“ ist ein japanisches Honorativpräfix), einem japanischer buddhistischer Feiertag zur Errettung der Geister der verstorbenen Ahnen.
Wikipedia:
Die Ursprünge gehen auf das hinduistische Dīvalī-Fest (= Dīpāvalī; Lichterfest), verschmolzen mit Avalambana, der Preta-Speisung (hungriger Geister) und den am selben Tag abgehaltenen taoistischen Chung-yuen-Riten zurück. Obon ist eine verkürzte Form des Sanskrit-Wortes avalambana oder ullambana für kopfüber in der Hölle hängen und leiden, was den hungrigen Geistern (Preta) geschieht, die jedoch einmal jährlich aus der Unterwelt zurückkehren dürfen. Durch ihre symbolische Speisung soll deren Leiden in der Hölle gelindert werden.
Es gibt ein entsprechendes Avalambana-Sutra (chinesisch 孟蘭盆經 Yúlánpénjīng, jap. Urabon-kyō), das durch die chinesische Übersetzung Dharmarakshas d. Ä. (chinesisch 竺 法護 Zhú Fǎhù, jap. Jiku Hōgo; der westlichen Jin) nach Japan gelangt ist. In ihm wird das vielseitige Zeremoniell des Allerseelenfestes (15. des 7. Mondmonats, später dann 13.-16.) mit Allerseelen-Opfer urabon-kuyō, - besonders für Vater und Mutter der jetzigen und von sieben früheren Generationen - als von Shakyamuni herrührend dargestellt. Eine Abschrift japanischerseits aus 15. Jahr Tempyō (743) 1 Faszikel ist erhalten.
Die Einführung der „Lichtkomponente“ des O-Bon (von Basil Chamberlain als „Laternenfest“ bezeichnet) fand in Japan erst 1230 auf Anordnung Go-Horikawa-tennōs statt. Das Abbrennen von Scheiterhaufen (oft in Form des Zeichens Dai, deshalb Daimonji no hi) am Abend des 16. soll auf Kōbō Daishi zurückgehen. Jedenfalls hat es seinen Ursprung in Shingon- oder Tendai-Riten. Die tantrische Schule hat auch eine Vielzahl von Pretaspeisungs-Opferriten (u.a. Segaki-ho, Ikitama-e) geschaffen.
Am letzten Abend werden beim Tōrōnagashi (灯籠流し) Laternen schwimmen gelassen, um die Seelen der Verstorbenen zu führen.
Bon Odori-Tänzerinnen in Ōsaka, 2004
Dieses ursprünglich religiöse buddhistische Fest ist inzwischen auch zu einem Familien-Wiedervereinigungs-Feiertag geworden, zu dem die Menschen aus den großen Städten in ihre Heimatstädte zurückkommen und die Gräber ihrer Vorfahren besuchen und säubern.
Traditionsgemäß mit einem Tanz-Festival verbunden, besteht das Obon in Japan bereits seit mehr als 500 Jahren. Es wird im östlichen Teil Japans (Kanto) vom 13. Juli (Willkommens-Obon) bis zum 16. Juli (Abschieds-Obon) und im westlichen Teil Japans im August gefeiert. In den letzten Jahren legten die meisten Teile Tokios den Obon in die Sommerferienzeit im August.
Die mit dem Obon verbundenen Tänze werden von der Geschichte eines Jüngers Buddhas, Maudgalyāyana (jap. Mokuren), abgeleitet, der in einer Vision seine verstorbene Mutter im „Königreich der hungrigen Geister“ sah, wo sie sich der Selbstsucht hingab. Entsetzt ging er zu Buddha und fragte, wie er seine Mutter aus diesem Geisterreich befreien könne. Buddha antwortete, er solle am 15. Juli ein großes Fest für die letzten sieben Generationen der Verstorbenen ausrichten. Der Jünger tat dies und erreichte so die Befreiung seiner Mutter. Zugleich erkannte er dabei ihre Selbstlosigkeit und die vielen Opfer, die sie für ihn gebracht hatte. Der Jünger tanzte vor Freude, glücklich wegen der Freigabe seiner Mutter und dankbar für ihre Freundlichkeit.
Von diesem Tanz der Freude abgeleitet ist „Bon Odori“ oder „Bon-Tanz“, mit dem beim O-bon an die Vorfahren und ihre Opfer erinnert wird.
Obon entspricht dem chinesischen Geisterfest und ähnelt dem mexikanischen Día de Los Muertos, in einigen Aspekten auch dem christlichen Totensonntag.

Samstag, 11. August 2012

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Heute vor einem JAhr besuchen wir den  Izumo-Taisha (jap. 出雲大社; die offizielle Lesung lautet Izumo no Ōyashiro, wörtlich Groß-Schrein von Izumo).

Freitag, 10. August 2012

Heute vor einem JAhr


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 Heute vor einem JAhr fahren wir an wunderbaren Stränden entlang.