Montag, 19. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr kämpfen wir uns wieder neben lärmenden LKWs durch die Wüste.

Heute präsentiert Iran einen US-Spion.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr kommen wir an unserer ersten Oase vorbei. Wir sind in der Wüste!

Heute werden wir in aktuellen YouTube-Videos an den Stil iranischer Fernsehspots erinnert.

Samstag, 17. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr schrieben wir den 26 آذر 1389 nach persischer bzw. 10 ‏محرم 1432 nach muslimischer Zeitrechnung. Sogar die Haltbarkeitsdaten auf Kekspackungen waren in persischer Zeitrechnung angegeben. Auch an die indischen Zahlen hatten wir uns gewöhnt:


Gestern traf sich Wolfgang nach vielen Jahren wieder mit Silke, die über Allmende arbeitet. Vielleicht ist dieser Begriff anschlußfähig an die Erfahrung unserer Reise, wo es ja ständig darum ging, das Gemeingut Planet Erde zu nutzen. Und auch in den lokalen Gesellschaften fanden wir beindruckende Allmende-Kulturen, insbesondere, was die Nutzung von Wasser angeht. Aber dzu später, in Oʻzbekiston...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr hatten wir eine wirklich gefährliche Situation, als ein falscher Polizist uns Pässe und Wertsachen abnehmen will.

Heute (am 23 Azar 1390 persischer Zeitrechnung) können wir etwas nachlesen über die schiitischen Passionsspiele, die wir überall hörten.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr geben wir nach 26 km im winterlichen Gewittersturm auf und gehen in ملاير‎ ins Hotel.

Ein Jahr später schreibt das Auswärtige Amt:

Bis zum 25. Dezember wird in Iran als Zeit der religiösen Besinnung der Trauermonat Moharram begangen. Reisenden wird daher empfohlen in dieser Zeit besondere Rücksichtnahme und Wachsamkeit im öffentlichen Bereich walten zu lassen.

Nach anti-britischen Demonstrationen am 29. November 2011 mit schweren Übergriffen auf zwei Standorte der britischen Botschaft in Teheran ist die Lage in der Hauptstadt ruhig, aber weiterhin angespannt. Reisenden wird dringend empfohlen, ihre persönlichen Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und jegliche Kundgebungen, Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig zu meiden. Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/ Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann.

Montag, 12. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir auf dem Persian Gulf Highway und übernachten erstmals in einer Erste-Hilfe-Station.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr sind erstmals die Berge schneebedeckt. Der Winter kommt!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr besuchen wir Tāq-e Bostān oder Taqwasân oder Taq-i-Bustan (persischطاق بستان‎, kurdisch: Taqwesan).

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr hatten wir einen Vorgeschmack auf عاشوراء und außerdem Zeit, im Blog nachzutragen, was wir uns in der Türkei nicht getraut hatten.

Eine schreckliche Verbindung mit dem Tag vor einem Jahr ist der gestrige Bombenanschlag auf das عاشوراء Fest in ‏ کابل

Dienstag, 6. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr sehnten wir uns zurück in die kurdischen Regionen von Irak und Iran. Aus heutiger Sicht fanden wir dort die gastfreundlichsten Menschen auf unserer gesamten Reise vor.

Heute ist auch Zeit, noch einmal in Wikipedia nachzulesen:

In der Endphase des Ersten Golfkrieges versuchte die Rebellenarmee des Nationalen Widerstandsrates Irans vom Irak aus, über Kermānschāh nach Teheran vorzustoßen (Operationen "40 Sterne" im Norden bzw. "Ewiges Licht" im Westen Irans). Faktisch im Alleingang und im Schatten der die Region zuvor kurzzeitig erobernden (dann aber wieder abrückenden) Iraker, besetzte sie im Juli 1988 nach erbitterten und auch für die Regierungstruppen verlustreichen Kämpfen die Provinz Ilam und Teile der Provinz Kermānschāh (Islamabad e garb, Karand, Sar e Pol e zahab etc.).

Die Provinzhauptstadt selbst konnte von den Rebellen nicht eingenommen werden. Sie mussten sich nach dem irakisch-iranischen Waffenstillstand schon im August 1988 wieder zurückziehen. Die Rebellen meldeten 2.000 Verluste (Tote, Verwundete, Gefangene) auf der eigenen Seite, gaben aber die Verluste der Regierungstruppen mit angeblich 55.000 an (von bis zu 200.000 eingesetzten Soldaten).

Montag, 5. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr machen wir die erste Bekannsschaft mit freundlichen Sanis vom Roten Halbmond im Iran.

Heute, 2011, ist das عاشوراء-Fest in der Schiitischen Welt. Wir haben es ja im letzten Jahr am 15. Dezember in Arak erlebt. Aus diesem Anlaß verschickt das Auswärtige Amt diese Reisewarnung:

  • Wegen eines hohen islamischen Feiertages (Aschura-Fest) ist am 5. und 6. Dezember in ganz Teheran mit der Abhaltung von Prozessionen, Gebeten und religiösen Veranstaltungen zu rechnen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in diesem Umfeld auch zu politischen Demonstrationen kommt. Deutschen in Teheran wird daher dringend empfohlen, Aschura-Feierlichkeiten zu meiden und keinesfalls Bild- oder Tonaufnahmen anzufertigen. Bis zum 25. Dezember wird in Iran als Zeit der religiösen Besinnung der Trauermonat Moharram begangen. Reisenden wird daher empfohlen in dieser Zeit besondere Rücksichtnahme und Wachsamkeit im öffentlichen Bereich walten zu lassen.

  • Bei anti-britischen Demonstrationen am 29. November 2011 kam es zu schweren Übergriffen auf zwei Standorte der britischen Botschaft in Teheran. Angesichts der anhaltend angespannten Situation sollten Deutsche in Iran besonders im Bereich der Hauptstadt erhöhte Vorsicht walten lassen und persönliche Sicherheitsvorkehrungen erhöhen.

  • Reisenden wird dringend empfohlen, jegliche Kundgebungen, Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig zu meiden. Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/ Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann.

  • Nach den Massenprotesten gegen die Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni 2009, die vielfach unter Anwendung von Gewalt aufgelöst wurden und auch Tote gefordert haben, war es in Teheran und anderen Städten des Landes in unregelmäßigen Abständen zu weiteren Demonstrationen und gewaltsamen Gegenreaktionen gekommen. Die Proteste waren - insbesondere zu politisch wichtigen Ereignissen wie am Jahrestag der Besetzung der US-Botschaft (4. November), am sog. Studententag (7. Dezember), dem Aschura-Fest (Im Jahr 2011 am 6. Dezember) oder am Revolutionstag (11. Februar) - wieder aufgeflammt. An diesen Daten ist besondere Vorsicht geboten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es abhängig von der politischen Entwicklung zu weiteren Demonstrationen kommen kann.

  • In den vergangenen Monaten gab es mehrere Fälle, in denen ausländische Staatsangehörige, darunter auch Deutsche, aus diesen Gründen verhaftet wurden. Die Konsequenzen einer solchen Verhaftung sind schwer abzuschätzen, sie kann durchaus zu mehrjährigem Gefängnisaufenthalt und Gerichtsverfahren führen. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass iranischen Bürgern seit 4. Januar 2010 der Kontakt zu zahlreichen westlichen Organisationen und Medien verboten ist. Iraner wurden zudem aufgefordert, keine Kontakte mit Ausländern, ausländischen Botschaften und mit ihnen zusammenarbeitenden Organisationen „über das normale Maß“ hinaus zu pflegen. In Einzelfällen wurden deutsche Staatsangehörige, die ihre Unterkunft in Iran über soziale Netzwerke im Internet organisiert hatten, von den iranischen Behörden überprüft und um sofortige Ausreise gebeten. Reisende sollten dies bei der Wahl einer Unterkunft insbesondere bei ihnen persönlich unbekannten Gastgeb ern bedenken.
  • Fotografieren und Filmen (auch mit Mobiltelefon) sollte insgesamt restriktiv und mit der gebotenen Sensibilität gehandhabt werden. Dem Auswärtigen Amt sind Fälle bekannt geworden, in denen Touristen Kameras abgenommen und sie vorübergehend festgenommen wurden, da sie verdächtigt wurden, öffentliche Gebäude oder Demonstrationen fotografiert zu haben. Ebenfalls abzusehen ist vom Versenden von Fotos oder Reiseberichten, die in irgendeiner Weise Bezug zu aktuellen politischen Entwicklungen haben. Gleiches gilt für SMS und Telefonate. Die entsprechende Kommunikation wird überwacht und es sind Fälle bekannt, bei denen ausländische Staatsangehörige aufgrund derartiger Kommunikation mit ihrem Heimatland angeklagt und verurteilt worden sind. Die Kommunikation im Inland und mit dem Ausland ist phasenweise sehr schwierig und nicht immer möglich.

  • Seit Mitte September 2011 ist bereits vor der Beantragung eines iranischen Visums die Vorlage einer für Iran gültigen iranischen oder deutschen Unfall- und Reisekrankenversicherung notwendig. Der Versicherungsschutz muss bei Antragstellung gegenüber der iranischen Auslandsvertretung nachgewiesen werden.

  • Reisende, die neben der deutschen auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen, werden vermehrt nach Einreise von den iranischen Sicherheitsbehörden über den Grund ihres Auslandsaufenthaltes verhört. Möglich sind auch Passentzug und Verhängung einer Ausreisesperre, sowie Überprüfung von Handys, Kamera und PC. Auch eine strafrechtliche Verfolgung von politischen Aktivitäten in Deutschland (z.B. Teilnahme an anti-iranischen Demonstrationen in Deutschland), bis hin zu Inhaftierung und Verurteilung in Iran, kann nicht ausgeschlossen werden.

  • Reisende haben in Iran keinerlei Möglichkeiten Geld abzuheben oder sich anderweitig zu beschaffen. Eine Zahlung mit Kreditkarte ist nur in sehr seltenen Ausnahmefällen möglich. Traveller Schecks können nicht umgetauscht werden. Es gibt auch keine offiziellen Überweisungswege, die ausländische Touristen kurzfristig nutzen könnten. Reisende sollten bei ihrer Urlaubsplanung deshalb unbedingt beachten, dass sie für ihren Aufenthalt in Iran genügend Bargeld bei sich führen.

    Alle Deutschen, die sich auch nur vorübergehend in Iran aufhalten, können in eine Krisenvorsorgeliste aufgenommen werden. Die Botschaft rät dazu, auch für kurze Aufenthalte von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann. Die Deutschenlisten haben sich auch bei den Unruhen der vergangenen Monate in anderen Ländern der Region als sehr hilfreich erwiesen. Die Liste wird ausschließlich elektronisch geführt, eine Registrierung kann unter folgendem Link erfolgen: https://service.diplo.de/elefandextern/registration.do. Eine gesonderte Übersendung der Personen- und Aufenthaltsdaten an die Botschaft ist nicht notwendig.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr - eine unterschätzte Bergetappe.

Heute, ein Jahr später, wird Wolfgang in Bonn die "Antikriegskonferenz" besuchen. Gleichzeitig ist heute der Tag mit einer der größten Evakuierungen seit Jahrzehnten. Auch das sind Folgen eines Krieges - vor 70 Jahren! Für uns steht die Sperrung des Rheintals jetzt in einem Zusammenhang mit großen Strecken unserer Reise: Praktisch seit Kroatien sind Land, Orte und Menschen sichtbar von Krieg geprägt. Viele Monate haben uns Landminen begleitet, bedroht. Anfang 2010 beim Besuch in Columbus, Ohio/USA, das Originalflugzeug des Atomangriffs auf Nagasaki im Luftwaffenmuseum, später auf unserer Reise der Besuch in Nagasaki und die Erfahrung der "gebrochenen Seele" Japans. Und auch der geographische Zusammenhang: Der Ort des Museums, die Wright-Patterson Air Force Base (kurz: Wright-Patterson AFB), ein bedeutender Stützpunkt der US Air Force (USAF) in Ohio, Hauptquartier des Air Force Materiel Command (AFMC), dann, am Anfang unserer Reise Ramstein, später Incirlik und schließlich die "Zielgebiete", damit sind wir wieder bei unserer Reise heute vor einem Jahr.

Samstag, 3. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr machen wir die erste Bekanntschaft mit dem iranischen Bewässerungssystem, das uns so viele Monate begleiten wird. Inzwischen wissen wir auch, daß die unzähligen Öl-Laster auf der Paßstraße iranisches Öl in Raffinerieen in den Irak und dann wieder zurück bringen. Durch das Embargo (für solche Technik) hat Iran zuwenig funktionierende Raffinerieen.

Heute ist in Bonn eine Demonstration gegen den Krieg in Afghanistan. Auf unserer Route später werden wir ja deutsche Afghanistan-Truppen in Termiz treffen und zwei Wochen lang am Панҷ, dem Grenzfluß zwischen Tadschikistan und Afghanistan, entlangfahren, immer "Auge in Auge" mit den Afghanen auf dem gegenüberliegenden Pfad.

Im Internet finden wir zwei arte-Beiträge zu Afghanistan. (1) (2)

Mit offenen Karten (französisch Le Dessous des cartes) ist eine wöchentlich ausgestrahlte Sendereihe von ARTE, in der ausschließlich anhand von Karten komplexe historische, geopolitische oder wirtschaftliche Sachverhalte hochkonzentriert aber allgemein verständlich dargestellt werden. DieLink Sendung Le Dessous des cartes wurde 1990 auf dem französischen Sender France 5 erstmals ausgestrahlt, später dann auf ARTE. Seit Ende 1992 wird sie auf ARTE auch auf deutsch ausgestrahlt und ist die älteste ARTE-Sendung, die noch immer produziert wird. Die etwa zehnminütige Sendung behandelt meist ein einschlägiges und aktuelles Thema, gelegentlich aber auch Problematiken, die am Rande der Aufmerksamkeit liegen. Die Themenbandbreite reicht dabei von der Entstehung der Weltkarte über die Meeresverschmutzung bis zu historischen und brandaktuellen Themen wie der geopolitischen Situation Japans im Lauf der Jahrhunderte oder der Außenpolitik der USA. Häufig werden auch Länder oder Regionen mit ihren besonderen geopolitischen Gegebenheiten vorgestellt. Um bestimmte Themen ausführlicher behandeln zu können, werden diese häufig auf 2-3 Folgen ausgedehnt. Zum Abschluss jeder Sendung präsentiert Jean-Christophe Victor noch weiterführende Literatur oder kulturelle Ereignisse, die sich auf das Thema der Sendung beziehen.

Freitag, 2. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr. Wir fahren durch das iranisch-irakische Grenzgebiet in der iranischen Provinz .استان کردستان .
Heute, ein Jahr später, finden wir im Internet einen Artikel, der über ein CIA-Bombenattentat auf eine Militärparade hier ganz in der Nähe mutmaßt; am 23.9.10, als wir noch in Griechenland waren.
Von Spannungen in der Gegend hier war nichts zu spüren, obwohl das Auswärtige Amt warnte:
"Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten.
Obwohl bestimmte Straßen auf Karten unter Umständen als befahrbar ausgewiesen sind, sollten Hinweisschilder auf militärische Sperrgebiete unbedingt beachtet werden. Dies gilt insbesondere für die Strecke SEMNAN - MO'ALLEMAN - JANDAQ durch die Wüste DASHT-E KAVIR. Auch in der Grenzregion zum Irak und insbesondere in der Provinz Kurdestan gibt es zahlreiche Sperrgebiete, die in jedem Falle gemieden werden sollten.
"

Gestern wurde in einem Artikel behauptet, die Urananlage in اصفهان‎ sei am 28.11.11 erfolgreich bombardiert worden. Dort sollten wir später ja auch noch vorbeifahren...



Donnerstag, 1. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Unser erster Tag im Iran! Wir empfinden alles als erholsam hier, es gibt Urlaubs- und Freizeiteinrichtungen. Ein Jahr später läuft die Propagandamaschine in der BILD-Zeitung. Wir sind uns sicher, daß wir unter diesen Umständen heute wohl nicht in den Iran eingereist wären...

Mittwoch, 30. November 2011

Heute vor einem Jahr

Gestern waren wir bei unserem Hausarzt und wurden von der gesamten Belegschaft freudig begrüßt. Insgesamt hat unsere Gesundheit ja erstaunlich gut die Bedingungen der Reise vertragen. In der Patientenkarte liegen alle Zeitungsausschnitte aus dem Generalanzeiger.
Bei der relecture unserer blog-Einträge "heute vor einem Jahr" können wir nun endlich die Beobachtungen ergänzen, die wir damals nicht ins Netz stellen konnten, aus Sorge, Behörden könnten uns Schwierigkeiten machen. Schließlich zeigen unsere Fotos keine sensiblen Motive, um uns nicht zu gefährden, aber auch, um nicht ungewollt Informationen zu militärischen Zielen zu liefern. Da manche Abschnitte unserer Reise sehr von sensiblen Motiven geprägt waren, gibt es eben nr unverfängliche Bilder. Das andere uß man sich dazudenken...

So ist dieser Passus bisher unveröffentlicht geblieben:

Vor Panjiwin richtige Passkontrollen. Auch schon mit iranischem Visum, unser abgelaufenes Visum war da kein Problem. In der Stadt bei Fragen nach dem Hotel zweite Kontrolle im Hauptqaurtier. Kasernen vor Panjiwin mit Panzern und frischen Erdwällen, zum ersten mal im Tarnanstrich, sonst eher gelb oder grün oder sonst wie. Panzer. Wir fragen uns, ob vor der Grenze Giftmüll abgeladen wird, da lauter offene Säcke mit einem Inhalt der wie Schwefel+?? aussieht. Dorf bis auf Tanksstelle zerstört, nur zwei provisorische Behausungen. Neue Mauer gebaut: ca 2,50m Betonteile mit Stacheldrahtkrone auf irakischer Seite. Iranische Seite keine Mauer, da nichts.Dort keinerlei Hinweis ersichtlich oder gehört oder gesagt bekommen, dass Ausländer nicht passieren dürfen. Unser Eindruck: sicherheitsgarantierende Präsenz von unifromierten und zivilen Polizisten und verschiedensten Militäreinheiten, zugleich die Frage, wer eigentlich nicht für den SIcherheitssektor arbeitet?

"Heute vor einem Jahr" also sind wir in den Iran (Persien, persischايرانĪrān Zum Anhören bitte klicken! [iːˈrɔːn]/, dt. Land der Arier) eingereist. Just, nachdem gestern gemeldet wurde, der המוסד למודיעין ולתפקידים מיוחדים hätte möglicherweise eine Atomanlage in Isfahan (persischاصفهان‎ [esfæˈɦɔːn], alternative Schreibung: Esfahan) in die Luft gejagt...
Wir bemühen uns, auf unserem twitter-Kanal auch weiterhin über die bereisten Länder zu berichten.

Mittwoch, 19. Oktober 2011

einige Videosequenzen

Wenn Sie die Videos aus unserer homepage www.silkroad-project.eu heraus aufrufen, kopieren Sie bitte die Internetadresse in das Adressfeld des Browsers (Strg-C - StrgV).

http://www.youtube.com/watch?v=-bx3HYKGRko

http://www.youtube.com/watch?v=LoZSp4g-ha8

http://www.youtube.com/watch?v=SMWMb0VlKwg

http://www.youtube.com/watch?v=L-u6myDrolg

http://www.youtube.com/watch?v=C9vHhp7keEg

Dienstag, 4. Oktober 2011

4. Oktober 2011, 429 + 1 بن


4. Oktober,  بن und Tag 1 nach der Reise

Das ist der letzte Blogeintrag.
Was uns gestern aufgefallen ist: so ein Deutschlandfest ist sehr deutsch, wir haben im Grunde keine Ausländer gesehen. Die Polizei ist hochgerüstet. So haben wir Polizei das letzte Mal in der Türkei und in China gesehen. Es ist alles sehr gut organisiert. Die Stimmung ist schön.
Der Tag 1: Was wir nicht alles besitzen! Schuhe! Verschiedene Formen, Größen, Farben! Klamotten. Eine Jeans, welch ein schönes Gefühl. Eine Hautcreme. Einen Herd. Ein Telefon. Immer Internet. Eine Tür, die sich schließen lässt.
Viele Überraschungen, Friedenstauben in den Regalen (die kleinen aus Papier), gebastelte Bilder an den Türen. Wir haben jetzt sogar Ostereiermalfarben und Wachsmalstifte. Eine Waschmaschine.
Es ist ein eigenartiges Gefühl. Wolfgang geht sofort zum Arbeitsamt.
Nun wird ein wie auch immer gearteter Alltag einkehren.