Samstag, 14. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr genießen wir den Feiertag (Freitag) in Teheran.

Bisher unveröffentlichte Notizen:

Legal und illegal geht Hand in Hand: privat ist das Leben diametral zum öffentlichen Leben. Alkohol, Satelit, Proxy-Programme, kein Kopftuch etc. Auf der Straße dann die Grenzen testen, aber immer im Rahmen der Gesetze. Jeden Tag werden 10 Leute hingerichtet.

Heute beängstigen die Kriegsdrohungen.

Außerdem wird ein Artikel über Internetzensur im Iran veröffentlicht, den Gunda vor einem Jahr geschrieben hat.

Freitag, 13. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr spaziern wir durch Teheran. Ein berühmtes Motiv veröffentlichen wir erst heute:


Donnerstag, 12. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr gibt es Pappschnee in Teheran und einen Buchladen.

Ein Jahr später gibt es einen Bombenanschlag in Teheran auf einen Atomphysiker.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr werden wir immer wieder mit einem positiven Bild von Adolf Hitler konfrontiert.

Bisher geheime Notizen zum 05.0.2011:

Erneut Restaurant mit Drogenutzer, der dauernd irgendwas von uns will. Da wir wissen, dass der Iran ganz oben rangiert im pro-Kopf-Verbrauch von opiaten sind wir inzwischen ziemlich vorsichtig. Nach dem Hochsicehrheitstrakt ein Fluggelände, das aber nicht (noch nicht) im Einsatz ist.

Dienstag, 10. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr besuchen wir die ehemalige US-Botschaft in Teheran.

Bisher geheime Notizen zum 5.1.2011:

Vor Teheran dann eine hochsicherheitsanlage vom Militär, Mehrfachsicherungen der Sicherheitsposten. Vieles in den Berg gebaut. Als wir kurz anhalten zum Trinken werdne wir direkt weitergewunken. Während vorher keine LKWs auf der Landstraße an den Abwehrstellungen fahren durften ist diese Straße für Busse gesperrt. Daher nur LKW-Verkehr.

In diesem Zusammenhang gab es gestern diesen Artikel.

Montag, 9. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr beginnt der Visums-Marathon in Teheran.

Bisher geheime Notien zum 05.01.2011:

Vor Ardestan komme wir an einem Zementwerk vorbei, davor Polzeiposten. Wir haben aber zwei Tage lang keinen einzigen LKW mit Zement gesehen. Im tal auch eine Eisenbah. Hinter dem Zementwerk geht eine gute Straße in den Berg. Ob das ein Zementwerk ist? WEiterhin auch keine Zemenlaster. In der Wüste zwischen Ardestan und Quom: Miitär überalle. Lauter Luftabwehrraketen, neue und alte. Es Wird ganz viel gebaut,d ie Wüse ist eine komplette Baustelle. Manchaml nur auf einer Seite, oft auf beiden Seiten. Wir können da nicht übernachten.

Dazu finden wir heute in der Süddeutschen das passnde Foto:

Sonntag, 8. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr lassen wir uns von der Flexibilität der Teheraner Autofahrenden begeistern.

Gestern fanden wir im Internet einen Artikel über Drogen und Todesstrafe im Iran. Außerdem einen Artikel über die neue Nuklearanlage, an der wir ja vor zwei Tagen und einem Jahr vorbeigefahren sind.

Bisher geheime Notizen zum 24.12.2011:

Weihnachten in Esfahan in der römisch-katholischen Kirche. Eine höhe Mauer, ein hohes Tor, eine Klingel mit Video. Innen ein großer Innenhof, Frauen ohne Kopftuch, Jugendliche beiderlei Geschlechts an einem Tisch. Zum Gottesdienst alle wieder mit Kopftuch, ein MAnn, der die Anwesenden "scannt" mit seinem Blick und dann geht. NAch dem Gottesdienst fallen die Kopftücher bei der Party. Wir erfahren, dass die wenigen Stellen, die es gibt, nicht an Christen gegeben werden, viele aber unter LEbensgefahr konvertieren.

Samstag, 7. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr werden wir zum dritten mal - nach Pecs und Ankara - bei Fahrradfahrern aufgenommen.

Bisher geheime Notizen zum 21.12.2010:

In اصفهان sind wiederum Atomanlagen. Nach unseren Recherchen auch unterhalb der Stadt. An einer hochgesicherten Anlage sind wir wiedertum vorbeigekommen, ebenso an der Abzweigung nach Natanz. Wir fühlen uns in Esfahan nicht wohl obwohl es so eine schöne stadt ist.

Freitag, 6. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir auf der Autobahn durch die Wüste.

Gestern bekamen wir den Mitschnitt der WDR-Sendung vom 30.1.2011.

Bisher geheime Notizen zum 21.12.2011:

In Sefahan werden wir direkt von der Tourismus-Polizei mit einem Fragebogen begrüßt, der den Serivce evaluieren und verbessern soll. Angesichts der Tatsache, dass es die Tourismuspolzei vorher für nicht sichtbar gab und wir daher keine Angaben machen können, stehen die Polizisten daeben und schauen zu. Sie wollen die kompletten PErsonalangaben inklusive Hotel. Wir schmunzeln und Gunda gibt ihr Alter an.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir durch den Salzsee.

Wir kommen an der höchstgesicherten Anlage vorbei, die wir je gesehen haben. Heute vermuten wir, daß es die Bunker sind, wo die Urananreicherungsanlagen von نطنز mitlerweile umgezogen sind.

"Abbasi, der auch Leiter des iranischen Atomprogramms ist, sagte, das gesamte Programm inklusive der neuen Zentrifugen werde bald in der Anlage Fordo in der Nähe der Stadt Kom installiert werden. Der Umzug vom bisherigen Standort Natans werde von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überwacht werden.

Der Iran gestand die Existenz der geheimen Anlage in Fordo erstmals im September 2009 ein, nachdem westliche Geheimdienste sie entdeckt hatten. Damals waren die Labors, die sich in ehemaligen Munitionsdepots befinden, die in einen Berg hineingegraben wurden, noch im Bau. Die Gegend wird von der Republikanischen Garde streng bewacht, eine angrenzende Militäranlage soll mögliche Angreifer abwehren." (AUDASPACE Blog -advanced-)


Außerdem ist es ein historischer Ort: Vom Flughafen Manzariyeh sollten die US-Geiseln befreit werden - ein fehlgeschlagenes Unternehmen.

"In der zweiten Nacht sollten die sechs C-130 Hercules-Maschinen mit US Army Rangers zum Manzariyeh-Flughafen 50 km südlich von Teheran fliegen und diesen einnehmen. Im Schutz der Dunkelheit sollten die Geiseln dann von den Delta-Force-Einheiten befreit und zu einem nahegelegenen Fußballstadion gebracht werden. Dort sollten sie von den Hubschraubern abgeholt und zum Flughafen gebracht werden. Mit Transportflugzeugen vom Typ Lockheed C-141 Starlifter sollte anschließend der Abtransport der Geiseln unter dem Schutz von Kampfflugzeugen stattfinden. Die acht Hubschrauber sollten vor dem Abtransport der Truppen zerstört werden." (Wikipedia)

Außerdem: Bisher geheime Notizen zum 31.12.2010:

Vor Ardestan komme wir an einem Zementwerk vorbei, davor Polzeiposten. Wir haben aber zwei Tage lang keinen einzigen LKW mit Zement gesehen. Im tal auch eine Eisenbah. Hinter dem Zementwerk geht eine gute Straße in den Berg. Ob das ein Zementwerk ist? WEiterhin auch keine Zemenlaster. In der Wüste zwischen Ardestan und Quom: Miitär überalle. Lauter Luftabwehrraketen, neue und alte. Es Wird ganz viel gebaut,d ie Wüse ist eine komplette Baustelle. Manchaml nur auf einer Seite, oft auf beiden Seiten. Wir können da nicht übernachten.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr ist ein ganz normaler Wintertag in der Wüste.

Bisher geheime Notizen zum 15.12.2010:

Arak slbst mitte im Hussein.Fest, auch schiitische Passionsspiele genannt. Eine der Ereignisse, von denen wir uns fernhalten sollen, wie wir später lesen. Wir müssen da durch, finden mit Hilfe ovn zwei Studenten das Hotel. Passionsspile passt ganz gut, einige sind andöchtig, andere führen die neue Frisur (auch Frauen mit einem Hauch von Tuch am Ende des Zopfes) aus. Es ist friedlich, auch am Abend. aber wir können uns gut vorstellen, dass es politisch sien kann denn die Hussein-Geschichte selbst ist politisch. ERstaunrlich, dass die Prozessionen zugelassen sind.

Dienstag, 3. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr schauen wir uns im Internet die Neujahrsansprache von Merkel an. Sie bezeichnet die Atomkraft als modernste und sicherste Energieversorgung. Uns fiel damals schon der Löffel aus dem Mund.

Gestern fanden wir einen Artikel über das Internet im Iran. Dies ist besonders im Zusammenhang mit den Parlamenswahlen im März 2012 bedeutsam. Auch wir hatten ja Schwierigkeiten, Bilder in den blog zu stellen.

Bisher unveröffentlichte Notizen:

zum 11.12.2010
همدان ist die erste Stadt, die heiter wirkt und wo es Spaß macht, irgendwas zu kaufen oder zu machen. کرمانشاه war angenehme, aber durchaus durch den Krieg immer noch geprägt. Hamedan ist ganz anders, ebenso ملاير. Wir sind doch froh, die Strecke zu fahren.

zum 15.12.2010
Wir kommen an einer der umstrittenen Atomanlagen vorاراک vorbei. Hochgesichert mit eigenm Autobahnzugang. Eigenem abgesicherten Parkplatz, viel Militär. Direkt daneben eine Power-Plant. Auch eine Tankstelle. Erneut gibt es keinen Tee an Tankstellen, daran müssen wir uns noch gewöhnen.


Foto aus Spiegel-Artikel


Montag, 2. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr haben wir einen Besichtigungstag in der wunderbaren Oase كاشان . Dabei fallen uns immer wieder herumliegende Heroin-Spritzen auf. ‎

Sonntag, 1. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

LinkHeute vor einem Jahr fahren wir durch endlose Luftabwehrstellungen. Darüber schreiben wir im blog natürlich nichts, außerdem haben wir nicht fotografiert. Wir wollen uns nicht gefährden, wollen aber auch nicht ungewollt Zielinformationen liefern. Nach einem Jahr ergänzen wir unseren blog durch "geheime Notizen", aber wir veröffentlichen noch immer nicht alles.

In google Earth kann jeder ein Bild einer dieser Luftabwehrstellungen sehen:


Satelltenbild in google Earth

Foto in Wikipedia

Übrigens befanden wir uns ganz in der Nähe von Natanz. Die Fotos des heutigen Tages vor einem Jahr vermeiden diese Richtung. Wir meinten, unsere westlichen LeserInnen des blogs werden sowieso nicht verstehen, dass die Lage umso brisanter ist, je unverfänglicher die Fotomotive...

Samstag, 31. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir aus den Bergen über 1.000 m in die eisige Wüste hinab.

Gestern waren wir live beim WDR eingeladen. So ein Chaos in einem live-Studio! Gott sei Dank hat der WDR ja vor Abfahrt und nach Ankunft bei uns zu Hause gedreht, denn es ist nicht einfach, in so einer Live-Situation eine Botschaft rüberzukriegen. Aber in die Sendung wurden ja auch die in Ruhe gedrehten Aufnahmen gemixt, vielleicht kam ja doch was rüber. Wir warten auf den Mitschnitt, dann werden wir ja sehen.

Freitag, 30. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir durch einen kalten Wintertag in der Wüste.

In den Nachrichten heute geht es um die Carter-Doktrin.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr ist unser letzter Tag in Esfahan und somit unserer Weihnachtsferien.

Heute springen zwei Nachrichten ins Auge:

Türkei sagt Ja zu South Stream

und

Afghanistan soll Chinas Rohstoffhunger stillen

Auch wir treffen ja immer wieder auf Baustellen, die die Konkurrenz Russlands, Irans, Chinas, der EU und der USA auf dem Rohstoff- und Energiesektor in dieser Region plastisch vor Augen führen.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr wechseln wir das erste Mal auf unserer Reise Ritzel, Ketten und Bremsklötze aus.

Heute überschlagen sich die Meldungen vom Säbelrasseln:

05:04 Uhr

Iran droht mit Blockade des Öltransports im Persischen Golf

Teheran (dpa) – Iran droht mit einer Blockade von Öltransporten im Persischen Golf, sollten die wegen des Atomstreits verhängten Sanktionen gegen das Land ausgeweitet werden. Man habe kein Interesse an Animositäten und Feindschaft. «Aber der Westen wird mit seinen Intrigen nicht aufhören», hieß es vom Außenministerium in Teheran. Deshalb sei eine harte Antwort nötig. Vergangene Woche hatte das iranische Außenministerium bestritten, eine Blockade der Straße von Hormus in Betracht zu ziehen. Sollte es in der Region jedoch zu kriegsähnlichen Zuständen kommen, werde alles kriegsähnlich werden.

Außerdem sollte man auch diese beiden Meldungen im Zusammenhang lesen:

Neue Eisenbahnstrecke besteht Test

Afghanistans Güter kommen auf die Schiene

Afghanistans neue Eisenbahnstrecke hat ihren ersten Belastungstest bestanden: Gemächlich verließ eine Lok die Provinzhauptstadt Masar-i-Sharif. Mit Hilfe der neuen Route soll die Wirtschaft angekurbelt werden - sie könnte aber auch für den geplanten Abzug der internationalen Kampftruppen eine wichtige Rolle spielen.

und:Schriftgrad

Nach dem Angriff hatte die pakistanische Regierung bereits die wichtige Nachschubroute der NATO durch das Land gekappt. Sie hatte die USA außerdem aufgefordert, eine Luftwaffenbasis im Südwesten des Landes binnen 15 Tagen zu räumen. Alle Übereinkünfte mit den USA und der NATO würden überprüft werden.

Offensichtlich ist die nun fertige Eisenbahn von Afghanistan über Usbekistan und Kasachstan nach Russland eine Voraussetzung gewesen, warum die NATO die Kooperation mit Pakistan auf das Spiel setzen konnte. Und: Die neue Eisenbahn führt über Turkmenistan direkt in den Iran...



Dienstag, 27. Dezember 2011

Unser Youtube - Kanal

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Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr setzten wir uns mit dem Genozid an den Armeniern auseinander.

Heute gibt es eine Meldung über die neue Eisenbahnstrecke, an der wir dann später tagelang entlanggefahren sind.