Mittwoch, 18. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr werden wir ortskundig durch Teheran geführt.

Heute lesen wir immer wieder vom Spionagekrieg.

Relecture

Ihr Lieben,

liebe FreundInnen und UnterstützerInnen!


Ihr habt sicher schon gemerkt, daß wir an unserer Homepage www.silkroad-project.eu täglich in einer "Relecture" weiterarbeiten. Jetzt gibt es dann auch die bisher geheimen blog-Notizen, die während der Reise zu gefährlich waren, sie zu veröffentlichen. Schaut doch mal rein im Bereich "Unsere Berichte".

Außerdem gibt´s im "Pressespiegel" jetzt auch Videos von unseren kurzen Fernsehbeiträgen.


Seid nicht böse, wenn wir uns noch nicht persönlich gemeldet haben, aber unser Leben ist derzeit noch sehr turbulent.


Herzlich


Gunda und Wolfgang

Dienstag, 17. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr beginnt das Drama mit unserem usbekischen Visum.

Bisher unveröffentlichte Notizen:

Wir sprechen immer wieder mit jungen Menschen, die im Grunde weg wollen, aber eher wegen der Familie da bleiben. Immer die Frage nach dem Ausland und die Frage danach wie wir den Iran wahrnehmen. Oft wirkliches Interesse


Gundas Artikel wird - nach einem Jahr - in Deutschland veröffentlicht:

Die Abwesenheit des allzeit Anwesenden – Erfahrungen
mit der
Internetzensur und theologische Impulse daraus
Ich klicke auf Twitter, es erscheint eine Seite mit vielen
bunten Zahlen und
nicht lesbaren Zeichen. Ich versuche einen Artikel im
Spiegel zu lesen,
dasselbe. Beim Wetterbericht ist die Seite ein „Ups, the
page is broken“ und
Informationen zur politischen Lage im Land bekomme ich nur
noch in kleinen
Provinzzeitungen aus Österreich. Nicht zu denken an
Facebook und auch die
Seite der chinesischen Eisenbahn scheint verdächtig. Die
Blogseiten sind
ebenso gesperrt wie Youtube. Der Klick im Netz ist so
selbstverständlich und
so normal und würde gezählt werden wie oft im Alltag das
Internet aufgerufen
wird, wären das enorme Zahlen. Seit drei Monaten ist das
Internet eine Quelle
der Überraschungen. Die Seite unserer Fotos ist gesperrt,
der direkte Zugang
zum Blog auch – manchmal. Manchmal geht es gut, manchmal
geht das
Internet gar nicht.
Ich bin seit drei Monaten im Iran, einem Land, das in der
Internetzensur mit
China und Turkmenistan auf dem Podest steht. Die
Emotionen, die ein
dauernder Filter hervorruft, sind vielfältig. Zunächst
kann ich es nicht glauben.
Das bleibt als Reaktion auch erhalten. Dann suche ich
Umwege, zunächst
legale: wer könnte aus Deutschland Bilder ins Netz
stellen? Dann bekomme
ich eine der vielen Proxy-Adressen. Das erste Nutzen ist
noch mit Sorge und
Angst verbunden. Irgendwann wird es zur Gewohnheit. Es
kommt die
Filterseite, ok dann eben mit Proxy. Aber auch der Proxy-
Zugang ist nicht der
Himmel, twitter geht immer noch nicht und auch die Bilder
können nicht
bearbeiten werden. Ich bleibe also zwischen Himmel und
Erde?
Was ist das Internet? In die Veränderungen der letzten
Jahre, eher noch als
Jahrzehnte, dient das Internet in seinen Entwicklungen als
ein doppelter Ort
für die Benutzenden: es ist ein Ort der eigenen
Entwicklung, die Hand in Hand
mit der Entwicklung des Netzes selbst geht und der eigenen
Verortung in der
sich ausbreitenden Landschaft des Internets. Welches Thema
auch immer
aktuell ist, sei es die Entwicklungshilfe oder Politik,
Religion oder Wirtschaft,
es muss immer mit den virtuellen Welten im Netz rechnen.
Manche
Entwicklung wird beinahe überholt von der Entwicklung der
Entwicklung im
Netz. In Ägypten ist mitten im Aufruhr das Internet
runtergefahren worden, im
Iran sind die Sozialen Netzwerke gesperrt. Die Macht und
die Manipulation
dieser Netze sind gerade für diktatorische oder
umstrittene Regierungen
ebenso wie religiöse Gemeinschaften extrem gefährdend und
zugleich auch
entlastend. Um die Manipulation durch Geheimdienste
wissend kann alles
eben auch als von außen gesteuert betrachtet werden. Der
Iran ist für diesen
Mechanismus das beste Beispiel. Bleibt die Frage nach der
Wahrheit. Ist am
Ende das Internet mit seinen rasanten Kommunikationen
nicht doch
unberechenbarer weil das Zeugnis der Menschen vor Ort
zählt und nicht die
Theorie? Ist es möglich, in den Aussagen zu unterscheiden
zwischen
tatsächlicher Angst und Freude und der manipulierenden
Aussage? Das
Internet ist vielleicht letztlich ein Ort der Wahrheit in
dem die Frage danach,
wem kann ich trauen, radikal gestellt werden muss und wo
es bisher keine
Maßstäbe dafür gibt.
Was bedeutet das für das Ich, das Subjekt, die Identität,
die wir sind? Gerade
im Blick auf die Identität erscheint das Netz als ein Ort
des Darstellens, des
Vernetzens, aber auch des Lernen und Agierens. Zugleich
ist es ein
spielerischer Ort, eine Ort der verschiedenen Realitäten
und darin ein
verführerischer, auch ein gefährlicher-gefährdender Ort.
Wird die
Aufmerksamkeit auf das Individuum gelegt, verlaufen die
meisten Reflexionen
ebenfalls individualisiert. Dies trifft sowohl auf die
Frage zu, was es für einen
Menschen bedeutet, im Netz aktiv zu sein, als auch auf die
Frage, wie es
dazu kommt, dass ein Mensch aktiv – zu aktiv im Netz ist.
Die
gesellschaftliche Dimension sieht die Gefährdung, hier
auch der eigenen
Person und des direkten Umfeld. In der Betrachtung des
Individuum sind
folgende Themen präsent: die Spiele, die Communities, die
Foren und
Chatrooms, Twitter und Skype und die darin liegenden
Fragen der
Persönlichkeitsrechte, der Beeinflussung, der Gefährdung
und Entwicklung
des Menschen zur reifen, erwachsenen Persönlichkeit. Wird
bei dieser
Betrachtung, die, je länger ich in Asien unterwegs bin,
sich als in der
Hermeneutik westlicher Philosophie bewegend herausstellt,
einer Philosophie,
die den einzelnen vor der Gruppe reflektiert, nicht das
Phänomen der
Gemeinschaft, des Wir, der Zugehörigkeit ausgeklammert?
Als Individuum
mag das Netz für einzelne gefährdend sein und auch
lebensbedrohlich für
andere, in Gesellschaften, die als Wir leben, ist das
Internet eine regelrechte
Zeitbombe, die, wenn sie explodiert, enorme Folgen für die
Mächtigen hat.
Über die Ereignisse in Ägypten und die Reaktionen im Iran
ist mir ein
Gedanke durch den Kopf gegangen. In den iranischen
Zeitungen werden die
Proteste als Zusammensturz der arabischen Welt betrachtet
und zeitgleich
werden die Bilder der Islamischen Revolution im
Staatsfernsehen gezeigt. Als
lesend verstehende, fernsehende nicht verstehende und
daher nur sehende
verstehe ich die Botschaft: die arabische Welt bricht
zusammen (das ist gut)
und im Iran wird nicht passieren, denn der Sturz des
Regimes hat ja schon
stattgefunden. Ägypten und die anderen Länder führen die
Islamische
Revolution nun endlich fort. Angesichts der Internetzensur
im Iran und des
Hinunterfahrens des Internets in Ägypten habe ich mich
gefragt, ob es
dieselbe Angst ist, die in den 80zigern in Lateinamerika
herrschende Politiker
veranlasst hat, das Magnifikat zu verbieten. Vielleicht
ist die Kommunikation
über die Netzwerke, dass die Herrschenden gestürzt werden
sollen, genau so
etwas wie das öffentliche Beten des Magnifikat. Jedes
Instrument zum
Stürzen der Mächtigen muss verhindert werden, konkret ist
es hier das
Internet. Ich erlebe mich hier nicht mehr als das aktive
Ich, das in
verschiedenen Identitäten sich darstellt und mit
Identitäten kommuniziert. Ich
erlebe mich hier als Teil einer großen Gruppe, die – um
überhaupt
kommunizieren zu können – die herrschenden Strukturen
umgehen muss. Bei
dem Aufwand und der Gefährdung kommuniziere ich bestimmt
nicht mehr,
dass ich gerade einkaufen gehe. Da geht es dann um andere
Themen.
Die Abwesenheit des Allzeit Anwesenden hat mein Verhältnis
zum Internet
radikal verändert. Es ist keine Selbstverständlichkeit
mehr, es ist beobachtet,
reglementiert und gefährdend. Es wird nachgeforscht und
die Tracks
aufgezeichnet, es kann von jetzt auf gleich ausgeschaltet
werden. Es sind für
normal gehaltene Kommunikationswege gesperrt. Es sind
Bilder
weggeschlossen. Es bleibt übrig, was übrig sein darf und
der Rest geht nur
über Umwegen. Was wäre, wenn der Umgang mit dem Internet
theologisch
reflektiert würde? Wenn er in seiner Sprengkraft
verstanden würde? Wenn die
soziale Frage und die Frage nach den Menschenrechten dort
verortet würde,
so dass die Mächtigen zittern müssen und zugleich wissen,
sie können
Wissen nicht verbieten ebenso wenig wie Gedanken? Meine
Lehre aus fast
vier Monaten Asien und drei Monaten Iran: dieser Artikel
darf frühestens im
März veröffentlich werden (da bin ich nicht mehr im Iran
und daher nicht
gefährdet) und die individualistische Perspektive auf das
Internet des Westens
ist eine Sackgasse. Es ist eine Sackgasse in doppelter
Hinsicht: es verstellt
den Blick auf die politische Dimension und es verstellt
den Blick auf
Internetzensur praktizierende Länder, die darauf reduziert
zu werden. Auf der
Meta-Ebene reflektiert dieser Zugang weder die subtile
Zensur des Westens
noch die Kultur Asien die aus mehr besteht als aus
menschenrechtlich
bedenklichen Momenten. Theologisch könnte es einen Weg
daraus geben,
wenn die Einbindung eines jeglichen persönlichen
Engagements im Internet
zugleich als Teil eines Wirs verstanden würde, eines Wirs,
das – gleich dem
öffentlichen Beten des Magnifikats – die Herrschenden
stürzen kann weil es
das Ich aus seiner „Internetecke“ auf die Straße holt.
Theologisch sehe ich die
Verantwortung derer, die den Luxus eines freien und
ungefährdeten
Internetzugangs haben, darin,
-Kriterien zu entwickeln, vielleicht auch Schlüsselwörter
und Bilder, mit denen
die echten Aussagen von den manipulativen unterschieden
werden können.
-Eine Ethik zu denken, mit der wenigstens einige sich des
individualistischen
Dauer-Selbstausdrucks enthalten und solidarisch die
unterstützen, die um ihr
Leben kämpfen
-Eine Pädagogik zu entwickeln, die Einspruch gegen jede
menschenrechtsverachtende Äußerung im Netz erhebt
-Eine Theologie des Widerstands zu entwickeln, die
Gerechtigkeit sucht auf
neuen den Wegen des Internet.
2011, Gunda

Montag, 16. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr stehen zwei zeitlose Sätze in unserem blog:

Geschichte ist hier immer wieder so präsent, dass die Frage, was eigentlich gestern und heute ist und wie morgen aussieht sich beinahe vermengen könnte.

Im Grunde ist die Angst immer mit, beim Sprechen,Schreiben, immer die Frage: hört jemand mit?

Heute finden wir einen Artikel über Drogenkonsum im Iran, wo es zum westlichen Interesse heißt: Jedes Gramm Drogen, das im Iran verbraucht wird, landet nicht in Europa...

Und: Endlich sind unsere Wohnung(en) eingerichtet, alle eingelagerten Sachen ausgepackt...

Samstag, 14. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr genießen wir den Feiertag (Freitag) in Teheran.

Bisher unveröffentlichte Notizen:

Legal und illegal geht Hand in Hand: privat ist das Leben diametral zum öffentlichen Leben. Alkohol, Satelit, Proxy-Programme, kein Kopftuch etc. Auf der Straße dann die Grenzen testen, aber immer im Rahmen der Gesetze. Jeden Tag werden 10 Leute hingerichtet.

Heute beängstigen die Kriegsdrohungen.

Außerdem wird ein Artikel über Internetzensur im Iran veröffentlicht, den Gunda vor einem Jahr geschrieben hat.

Freitag, 13. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr spaziern wir durch Teheran. Ein berühmtes Motiv veröffentlichen wir erst heute:


Donnerstag, 12. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr gibt es Pappschnee in Teheran und einen Buchladen.

Ein Jahr später gibt es einen Bombenanschlag in Teheran auf einen Atomphysiker.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr werden wir immer wieder mit einem positiven Bild von Adolf Hitler konfrontiert.

Bisher geheime Notizen zum 05.0.2011:

Erneut Restaurant mit Drogenutzer, der dauernd irgendwas von uns will. Da wir wissen, dass der Iran ganz oben rangiert im pro-Kopf-Verbrauch von opiaten sind wir inzwischen ziemlich vorsichtig. Nach dem Hochsicehrheitstrakt ein Fluggelände, das aber nicht (noch nicht) im Einsatz ist.

Dienstag, 10. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr besuchen wir die ehemalige US-Botschaft in Teheran.

Bisher geheime Notizen zum 5.1.2011:

Vor Teheran dann eine hochsicherheitsanlage vom Militär, Mehrfachsicherungen der Sicherheitsposten. Vieles in den Berg gebaut. Als wir kurz anhalten zum Trinken werdne wir direkt weitergewunken. Während vorher keine LKWs auf der Landstraße an den Abwehrstellungen fahren durften ist diese Straße für Busse gesperrt. Daher nur LKW-Verkehr.

In diesem Zusammenhang gab es gestern diesen Artikel.

Montag, 9. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr beginnt der Visums-Marathon in Teheran.

Bisher geheime Notien zum 05.01.2011:

Vor Ardestan komme wir an einem Zementwerk vorbei, davor Polzeiposten. Wir haben aber zwei Tage lang keinen einzigen LKW mit Zement gesehen. Im tal auch eine Eisenbah. Hinter dem Zementwerk geht eine gute Straße in den Berg. Ob das ein Zementwerk ist? WEiterhin auch keine Zemenlaster. In der Wüste zwischen Ardestan und Quom: Miitär überalle. Lauter Luftabwehrraketen, neue und alte. Es Wird ganz viel gebaut,d ie Wüse ist eine komplette Baustelle. Manchaml nur auf einer Seite, oft auf beiden Seiten. Wir können da nicht übernachten.

Dazu finden wir heute in der Süddeutschen das passnde Foto:

Sonntag, 8. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr lassen wir uns von der Flexibilität der Teheraner Autofahrenden begeistern.

Gestern fanden wir im Internet einen Artikel über Drogen und Todesstrafe im Iran. Außerdem einen Artikel über die neue Nuklearanlage, an der wir ja vor zwei Tagen und einem Jahr vorbeigefahren sind.

Bisher geheime Notizen zum 24.12.2011:

Weihnachten in Esfahan in der römisch-katholischen Kirche. Eine höhe Mauer, ein hohes Tor, eine Klingel mit Video. Innen ein großer Innenhof, Frauen ohne Kopftuch, Jugendliche beiderlei Geschlechts an einem Tisch. Zum Gottesdienst alle wieder mit Kopftuch, ein MAnn, der die Anwesenden "scannt" mit seinem Blick und dann geht. NAch dem Gottesdienst fallen die Kopftücher bei der Party. Wir erfahren, dass die wenigen Stellen, die es gibt, nicht an Christen gegeben werden, viele aber unter LEbensgefahr konvertieren.

Samstag, 7. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr werden wir zum dritten mal - nach Pecs und Ankara - bei Fahrradfahrern aufgenommen.

Bisher geheime Notizen zum 21.12.2010:

In اصفهان sind wiederum Atomanlagen. Nach unseren Recherchen auch unterhalb der Stadt. An einer hochgesicherten Anlage sind wir wiedertum vorbeigekommen, ebenso an der Abzweigung nach Natanz. Wir fühlen uns in Esfahan nicht wohl obwohl es so eine schöne stadt ist.

Freitag, 6. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir auf der Autobahn durch die Wüste.

Gestern bekamen wir den Mitschnitt der WDR-Sendung vom 30.1.2011.

Bisher geheime Notizen zum 21.12.2011:

In Sefahan werden wir direkt von der Tourismus-Polizei mit einem Fragebogen begrüßt, der den Serivce evaluieren und verbessern soll. Angesichts der Tatsache, dass es die Tourismuspolzei vorher für nicht sichtbar gab und wir daher keine Angaben machen können, stehen die Polizisten daeben und schauen zu. Sie wollen die kompletten PErsonalangaben inklusive Hotel. Wir schmunzeln und Gunda gibt ihr Alter an.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir durch den Salzsee.

Wir kommen an der höchstgesicherten Anlage vorbei, die wir je gesehen haben. Heute vermuten wir, daß es die Bunker sind, wo die Urananreicherungsanlagen von نطنز mitlerweile umgezogen sind.

"Abbasi, der auch Leiter des iranischen Atomprogramms ist, sagte, das gesamte Programm inklusive der neuen Zentrifugen werde bald in der Anlage Fordo in der Nähe der Stadt Kom installiert werden. Der Umzug vom bisherigen Standort Natans werde von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) überwacht werden.

Der Iran gestand die Existenz der geheimen Anlage in Fordo erstmals im September 2009 ein, nachdem westliche Geheimdienste sie entdeckt hatten. Damals waren die Labors, die sich in ehemaligen Munitionsdepots befinden, die in einen Berg hineingegraben wurden, noch im Bau. Die Gegend wird von der Republikanischen Garde streng bewacht, eine angrenzende Militäranlage soll mögliche Angreifer abwehren." (AUDASPACE Blog -advanced-)


Außerdem ist es ein historischer Ort: Vom Flughafen Manzariyeh sollten die US-Geiseln befreit werden - ein fehlgeschlagenes Unternehmen.

"In der zweiten Nacht sollten die sechs C-130 Hercules-Maschinen mit US Army Rangers zum Manzariyeh-Flughafen 50 km südlich von Teheran fliegen und diesen einnehmen. Im Schutz der Dunkelheit sollten die Geiseln dann von den Delta-Force-Einheiten befreit und zu einem nahegelegenen Fußballstadion gebracht werden. Dort sollten sie von den Hubschraubern abgeholt und zum Flughafen gebracht werden. Mit Transportflugzeugen vom Typ Lockheed C-141 Starlifter sollte anschließend der Abtransport der Geiseln unter dem Schutz von Kampfflugzeugen stattfinden. Die acht Hubschrauber sollten vor dem Abtransport der Truppen zerstört werden." (Wikipedia)

Außerdem: Bisher geheime Notizen zum 31.12.2010:

Vor Ardestan komme wir an einem Zementwerk vorbei, davor Polzeiposten. Wir haben aber zwei Tage lang keinen einzigen LKW mit Zement gesehen. Im tal auch eine Eisenbah. Hinter dem Zementwerk geht eine gute Straße in den Berg. Ob das ein Zementwerk ist? WEiterhin auch keine Zemenlaster. In der Wüste zwischen Ardestan und Quom: Miitär überalle. Lauter Luftabwehrraketen, neue und alte. Es Wird ganz viel gebaut,d ie Wüse ist eine komplette Baustelle. Manchaml nur auf einer Seite, oft auf beiden Seiten. Wir können da nicht übernachten.

Mittwoch, 4. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr ist ein ganz normaler Wintertag in der Wüste.

Bisher geheime Notizen zum 15.12.2010:

Arak slbst mitte im Hussein.Fest, auch schiitische Passionsspiele genannt. Eine der Ereignisse, von denen wir uns fernhalten sollen, wie wir später lesen. Wir müssen da durch, finden mit Hilfe ovn zwei Studenten das Hotel. Passionsspile passt ganz gut, einige sind andöchtig, andere führen die neue Frisur (auch Frauen mit einem Hauch von Tuch am Ende des Zopfes) aus. Es ist friedlich, auch am Abend. aber wir können uns gut vorstellen, dass es politisch sien kann denn die Hussein-Geschichte selbst ist politisch. ERstaunrlich, dass die Prozessionen zugelassen sind.

Dienstag, 3. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr schauen wir uns im Internet die Neujahrsansprache von Merkel an. Sie bezeichnet die Atomkraft als modernste und sicherste Energieversorgung. Uns fiel damals schon der Löffel aus dem Mund.

Gestern fanden wir einen Artikel über das Internet im Iran. Dies ist besonders im Zusammenhang mit den Parlamenswahlen im März 2012 bedeutsam. Auch wir hatten ja Schwierigkeiten, Bilder in den blog zu stellen.

Bisher unveröffentlichte Notizen:

zum 11.12.2010
همدان ist die erste Stadt, die heiter wirkt und wo es Spaß macht, irgendwas zu kaufen oder zu machen. کرمانشاه war angenehme, aber durchaus durch den Krieg immer noch geprägt. Hamedan ist ganz anders, ebenso ملاير. Wir sind doch froh, die Strecke zu fahren.

zum 15.12.2010
Wir kommen an einer der umstrittenen Atomanlagen vorاراک vorbei. Hochgesichert mit eigenm Autobahnzugang. Eigenem abgesicherten Parkplatz, viel Militär. Direkt daneben eine Power-Plant. Auch eine Tankstelle. Erneut gibt es keinen Tee an Tankstellen, daran müssen wir uns noch gewöhnen.


Foto aus Spiegel-Artikel


Montag, 2. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr haben wir einen Besichtigungstag in der wunderbaren Oase كاشان . Dabei fallen uns immer wieder herumliegende Heroin-Spritzen auf. ‎

Sonntag, 1. Januar 2012

Heute vor einem Jahr

LinkHeute vor einem Jahr fahren wir durch endlose Luftabwehrstellungen. Darüber schreiben wir im blog natürlich nichts, außerdem haben wir nicht fotografiert. Wir wollen uns nicht gefährden, wollen aber auch nicht ungewollt Zielinformationen liefern. Nach einem Jahr ergänzen wir unseren blog durch "geheime Notizen", aber wir veröffentlichen noch immer nicht alles.

In google Earth kann jeder ein Bild einer dieser Luftabwehrstellungen sehen:


Satelltenbild in google Earth

Foto in Wikipedia

Übrigens befanden wir uns ganz in der Nähe von Natanz. Die Fotos des heutigen Tages vor einem Jahr vermeiden diese Richtung. Wir meinten, unsere westlichen LeserInnen des blogs werden sowieso nicht verstehen, dass die Lage umso brisanter ist, je unverfänglicher die Fotomotive...

Samstag, 31. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir aus den Bergen über 1.000 m in die eisige Wüste hinab.

Gestern waren wir live beim WDR eingeladen. So ein Chaos in einem live-Studio! Gott sei Dank hat der WDR ja vor Abfahrt und nach Ankunft bei uns zu Hause gedreht, denn es ist nicht einfach, in so einer Live-Situation eine Botschaft rüberzukriegen. Aber in die Sendung wurden ja auch die in Ruhe gedrehten Aufnahmen gemixt, vielleicht kam ja doch was rüber. Wir warten auf den Mitschnitt, dann werden wir ja sehen.

Freitag, 30. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir durch einen kalten Wintertag in der Wüste.

In den Nachrichten heute geht es um die Carter-Doktrin.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr ist unser letzter Tag in Esfahan und somit unserer Weihnachtsferien.

Heute springen zwei Nachrichten ins Auge:

Türkei sagt Ja zu South Stream

und

Afghanistan soll Chinas Rohstoffhunger stillen

Auch wir treffen ja immer wieder auf Baustellen, die die Konkurrenz Russlands, Irans, Chinas, der EU und der USA auf dem Rohstoff- und Energiesektor in dieser Region plastisch vor Augen führen.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr wechseln wir das erste Mal auf unserer Reise Ritzel, Ketten und Bremsklötze aus.

Heute überschlagen sich die Meldungen vom Säbelrasseln:

05:04 Uhr

Iran droht mit Blockade des Öltransports im Persischen Golf

Teheran (dpa) – Iran droht mit einer Blockade von Öltransporten im Persischen Golf, sollten die wegen des Atomstreits verhängten Sanktionen gegen das Land ausgeweitet werden. Man habe kein Interesse an Animositäten und Feindschaft. «Aber der Westen wird mit seinen Intrigen nicht aufhören», hieß es vom Außenministerium in Teheran. Deshalb sei eine harte Antwort nötig. Vergangene Woche hatte das iranische Außenministerium bestritten, eine Blockade der Straße von Hormus in Betracht zu ziehen. Sollte es in der Region jedoch zu kriegsähnlichen Zuständen kommen, werde alles kriegsähnlich werden.

Außerdem sollte man auch diese beiden Meldungen im Zusammenhang lesen:

Neue Eisenbahnstrecke besteht Test

Afghanistans Güter kommen auf die Schiene

Afghanistans neue Eisenbahnstrecke hat ihren ersten Belastungstest bestanden: Gemächlich verließ eine Lok die Provinzhauptstadt Masar-i-Sharif. Mit Hilfe der neuen Route soll die Wirtschaft angekurbelt werden - sie könnte aber auch für den geplanten Abzug der internationalen Kampftruppen eine wichtige Rolle spielen.

und:Schriftgrad

Nach dem Angriff hatte die pakistanische Regierung bereits die wichtige Nachschubroute der NATO durch das Land gekappt. Sie hatte die USA außerdem aufgefordert, eine Luftwaffenbasis im Südwesten des Landes binnen 15 Tagen zu räumen. Alle Übereinkünfte mit den USA und der NATO würden überprüft werden.

Offensichtlich ist die nun fertige Eisenbahn von Afghanistan über Usbekistan und Kasachstan nach Russland eine Voraussetzung gewesen, warum die NATO die Kooperation mit Pakistan auf das Spiel setzen konnte. Und: Die neue Eisenbahn führt über Turkmenistan direkt in den Iran...



Dienstag, 27. Dezember 2011

Unser Youtube - Kanal

Unser Youtube - Kanal Link

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr setzten wir uns mit dem Genozid an den Armeniern auseinander.

Heute gibt es eine Meldung über die neue Eisenbahnstrecke, an der wir dann später tagelang entlanggefahren sind.

Montag, 26. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr wird im Iran ein Todesurteil diskutiert.

Heute geht das Thema wieder durch die Tagesthemen.

LinkUns machen jedoch mehr Sorgen Berichte über Sozialkürzungen, die zu sozialen Unruhen führen könnten. Außrdem geht uns der Besuch im Martyrerfriedhof sehr nahe. In Wikipedia lesen wir heute:

Minenräumer [Bearbeiten]

Bahman Nirumand[9] zitiert eine Ausgabe der Zeitung Ettelā'āt aus dem Jahre 1984:

Früher sah man freiwillige Kinder, vierzehn-, fünfzehn-, sechzehn- und zwanzigjährige wie Knospen auf Wiesenfeldern, die in der Morgendämmerung zur Blüte gelangt waren. Sie gingen über Minenfelder. Ihre Augen sahen nichts, ihre Ohren hörten nichts. Und wenige Augenblicke später sah man Staubwolken aufsteigen. Als sich der Staub wieder gelegt hatte, war nichts mehr von ihnen zu sehen. Dieser Zustand habe sich - so Ettelaat - verbessert, denn vor dem Betreten der Minenfelder hüllen sich die Kinder in Decken ein und rollen auf dem Boden, damit ihre Körperteile nach der Detonation der Minen nicht auseinanderfallen ...

Den Eltern der Kinder, die als „Märtyrer“ starben, wurden Prämien versprochen. Den Kindern hatte man dabei Plastikschlüssel um den Hals gehängt, die die Pforte zum Paradies aufschließen sollten. Eine halbe Million Plastikschlüssel habe man aus Taiwan importiert.[10] Bevor man Kinder dazu benutzte, soll man Esel und Maultiere verwendet haben, diese flüchteten jedoch in Panik, sobald die ersten Tiere von den Explosionen auseinandergerissen wurden.

Mohsen Rezai der damalige Kommandeur der Pasdaran und somit auch der Basidsch wurde von der „Vereinigung der Mütter der Kindersoldaten“ beschuldigt, für den Tod Tausender verantwortlich zu sein. Eine Anklage vor Gericht wurde abgewiesen, der heutige Revolutionsführer Ali Chamenei war damals Oberkommandierender der Streitkräfte.

Sichtweise der Pasdaran [Bearbeiten]

In einem Interview mit Ali Sadrzadeh beschrieb der Pasdar Ahmad seine Sichtweise für den Einsatz militärisch unerfahrener Jugendlicher:

Die Provinz Chusistan war in Gefahr, ohne deren Erdöl der Iran ein Armenhaus wäre, und damit war auch die Revolution in Gefahr, die von 90 Prozent der Bevölkerung getragen wurde. In so einer Situation kommt einem vieles nebensächlich vor. Den Einsatz der jugendlichen Freiwilligen muss man begrüßen, zumal die Armee damals sehr verunsichert war ... (...) bei den Offensiven im Jahre 1984 mussten wir ein breites Minenfeld durchqueren, und da sind die Freiwilligen ebenso dabeigewesen wie die Pasdaran.[11]

Internationaler Protest [Bearbeiten]

Am 19. August 1983 wurden mehr als 200 Kinder und Jugendliche von irakischen Truppen gefangen genommen. Das Hilfswerk Terre des Hommes nahm die Kinder auf. Am 9. September 1983 richtete der UN-Ausschuss für Menschenrechte den dringenden Appell an den Iran, auf die Rekrutierung und den Einsatz von Kindersoldaten zu verzichten.

Sonntag, 25. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr ist unser großes Projekt, einen Waschsalon zu finden.

Bisher geheime Notizen:

in esfahan wird eine riesige moschee seit über zehn jahren gebaut, oder besser nicht gebaut. Die baustelle wird von den einheimischen eher belächelt und hinter vorgehaltener hand auch gesagt, dass das geld ausgegangen ist. es ist eines der größten bauprojekte iran. Überhuapt gibt es viele baustelle in esfahan, die u-bahn und an deren rand großbaustellen auffallen. wir wissen, dass die umstrittenen atomanlagen unterirrdisch in esfahan gebaut werden (sollen) und gucken interesssiert durch alle löcher im zaun. normalerweise wird hier mit eisenträgern gebaut, die großbaustellen werden mit stahlbeton gebaut.

Und heute ist der erste Tag eines iranischen Manövers im Persischen Golf. Eigentlich war ja unser Plan, am Golf zu überwintern, anstatt in اصفهان. (z. B. im سلطنة عمان) Doch relevante Botschaften für Zentralasien gibt es dort nicht, deswegen haben wir Zeit in تهران eingeplant.

Samstag, 24. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr feiern wir Weihnachten in اصفهان

Wir erinnern uns heute, in der Armeischen Kathedrale eine Ausstellung zum Völkermord an den Հայեր gesehen zu haben. Und das geht ja jetzt durch die Nachrichten...

Freitag, 23. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr geniessen wir die Brücken von ‏اصفهان‎.

Heute lesen wir mit Sorge vom Krieg.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr erlebten wir einen wunderbaren Vormittag über den Dächern von اصفهان
Link
Heute lesen wir mit Sorge die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes zur Türkei. Dort sind wir ja durchgefahren:

Terrorismus

Seit Mitte Juli 2011 kommt es wieder verstärkt zu Anschlägen gegen türkische Sicherheitskräfte sowie Militär- und Polizeieinrichtungen durch die als Terrororganisation gelistete PKK, vor allem im Südosten des Landes. In einer Erklärung der PKK-nahen Organisation „Freiheitsfalken Kurdistan“ (TAK) vom 22.08.2011 heißt es, dass auch auf Zivilisten und Touristen keine Rücksicht genommen werde.

Die Sicherheitsvorkehrungen befinden sich landesweit auf hohem Niveau. Angesichts von Anschlägen militanter Gruppierungen in der Vergangenheit auch gegen nicht-militärische Ziele, u.a. in Istanbul, muss in allen Teilen der Türkei weiterhin grundsätzlich von einer terroristischen Gefährdung ausgegangen werden.

Am 28. August 2011 kam es in Kemer (bei Antalya) zu einer Explosion an einem Badestrand, bei der mehrere Personen leicht verletzt wurden. Von einem terroristischen Hintergrund ist auszugehen.

Am 20. September 2011 gegen 11 Uhr kam es im Zentrum von Ankara, im Bezirk Cankaya, zu einer schweren Explosion, bei der drei Personen getötet und weitere 34 verletzt wurden. Die "Freiheitsfalken Kurdistans" (TAK) haben sich zu dem Anschlag bekannt und gleichzeitig weitere Anschläge in städtischen Gebieten angekündigt. Das Auswärtige Amt empfiehlt daher weiterhin, belebte Plätze im innerstädtischen Bereich, Verkehrsmittel des öffentlichen Personennah- und Fernverkehrs sowie Regierungs- und Militäreinrichtungen vorerst zu meiden bzw. die Anwesenheiten an solchen Orten auf das unbedingt erforderliche Maß einzuschränken.

Reisen über Land

Bezogen auf den Osten und Südosten des Landes liegen aktuell keine konkreten Gefährdungshinweise für Touristen vor. Weiterhin kommt es aber zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen der PKK und türkischen Sicherheitskräften. Die PKK hat in jüngster Zeit ihre Aktionen gegen die türkischen Sicherheitskräfte intensiviert. Die türkische Regierung hat harte Gegenmaßnahmen angekündigt. Reisen in diesen Landesteil sind daher mit einem deutlich erhöhten Risiko behaftet. Auch grenzüberschreitende Militäroperationen gegen PKK-Stellungen im Nordirak sind in den kommenden Monaten nicht ausgeschlossen. Bei Reisen in den Osten und Südosten der Türkei ist mit starken Behinderungen aufgrund von Straßenkontrollen und Militärbewegungen zu rechnen.

Der türkische Generalstab hat sechs Gebiete in den Provinzen Siirt, Sirnak, Mardin und Hakkâri zu zeitweiligen Sicherheitszonen und militärischen Sperrgebieten erklärt, deren Betreten bis auf Weiteres grundsätzlich verboten ist und die einer strengen Kontrolle unterliegen. Dies betrifft insbesondere das Gebiet südöstlich von Hakkâri entlang der Grenze zum Irak (in den Bergen, um und zwischen Sirnak und Hakkari befinden sich mehrere Sperrzonen) sowie nordwestlich von Diyarbakir und südöstlich der Ortschaft Cizre (Dreiländereck Türkei - Syrien - Irak).

Mittwoch, 21. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr erreichen wir am Tag der Wintersonnenwende اصفهان


Hier ist der Tag zwei Stunden und zwei Minuten länger als in Bonn.


Heute finden wir einen Artikel, der die immer wiederkehrenden türkisch-iranischen Angriffe auch auf Zivilbevölkerun in Kurdistan/Irak beschreibt. Auch wir waren ja in dieser Gegend...

Dienstag, 20. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr übernachten wir wieder im Garten des Rettungsdienstes.

Wolfgang hat gestern im Arbeitskreis Biblischer Tanz von der Reise erzählt. Momentan kommt viel rüber von der Anstrengung und auch den Gefährdungen. Von einem inhaltlich überlegten Vortrag ist er noch weit entfernt. Aber immerhin haben wir bald aus unseren Fotos die besten selektiert. Vielleicht kann das ja dann ein roter Faden sein in der Unmöglichkeit des Erzählens...

Montag, 19. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr kämpfen wir uns wieder neben lärmenden LKWs durch die Wüste.

Heute präsentiert Iran einen US-Spion.

Sonntag, 18. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr kommen wir an unserer ersten Oase vorbei. Wir sind in der Wüste!

Heute werden wir in aktuellen YouTube-Videos an den Stil iranischer Fernsehspots erinnert.

Samstag, 17. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr schrieben wir den 26 آذر 1389 nach persischer bzw. 10 ‏محرم 1432 nach muslimischer Zeitrechnung. Sogar die Haltbarkeitsdaten auf Kekspackungen waren in persischer Zeitrechnung angegeben. Auch an die indischen Zahlen hatten wir uns gewöhnt:


Gestern traf sich Wolfgang nach vielen Jahren wieder mit Silke, die über Allmende arbeitet. Vielleicht ist dieser Begriff anschlußfähig an die Erfahrung unserer Reise, wo es ja ständig darum ging, das Gemeingut Planet Erde zu nutzen. Und auch in den lokalen Gesellschaften fanden wir beindruckende Allmende-Kulturen, insbesondere, was die Nutzung von Wasser angeht. Aber dzu später, in Oʻzbekiston...

Mittwoch, 14. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr hatten wir eine wirklich gefährliche Situation, als ein falscher Polizist uns Pässe und Wertsachen abnehmen will.

Heute (am 23 Azar 1390 persischer Zeitrechnung) können wir etwas nachlesen über die schiitischen Passionsspiele, die wir überall hörten.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr geben wir nach 26 km im winterlichen Gewittersturm auf und gehen in ملاير‎ ins Hotel.

Ein Jahr später schreibt das Auswärtige Amt:

Bis zum 25. Dezember wird in Iran als Zeit der religiösen Besinnung der Trauermonat Moharram begangen. Reisenden wird daher empfohlen in dieser Zeit besondere Rücksichtnahme und Wachsamkeit im öffentlichen Bereich walten zu lassen.

Nach anti-britischen Demonstrationen am 29. November 2011 mit schweren Übergriffen auf zwei Standorte der britischen Botschaft in Teheran ist die Lage in der Hauptstadt ruhig, aber weiterhin angespannt. Reisenden wird dringend empfohlen, ihre persönlichen Sicherheitsvorkehrungen zu überprüfen und jegliche Kundgebungen, Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig zu meiden. Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/ Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann.

Montag, 12. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr fahren wir auf dem Persian Gulf Highway und übernachten erstmals in einer Erste-Hilfe-Station.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr sind erstmals die Berge schneebedeckt. Der Winter kommt!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr besuchen wir Tāq-e Bostān oder Taqwasân oder Taq-i-Bustan (persischطاق بستان‎, kurdisch: Taqwesan).

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr hatten wir einen Vorgeschmack auf عاشوراء und außerdem Zeit, im Blog nachzutragen, was wir uns in der Türkei nicht getraut hatten.

Eine schreckliche Verbindung mit dem Tag vor einem Jahr ist der gestrige Bombenanschlag auf das عاشوراء Fest in ‏ کابل

Dienstag, 6. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr sehnten wir uns zurück in die kurdischen Regionen von Irak und Iran. Aus heutiger Sicht fanden wir dort die gastfreundlichsten Menschen auf unserer gesamten Reise vor.

Heute ist auch Zeit, noch einmal in Wikipedia nachzulesen:

In der Endphase des Ersten Golfkrieges versuchte die Rebellenarmee des Nationalen Widerstandsrates Irans vom Irak aus, über Kermānschāh nach Teheran vorzustoßen (Operationen "40 Sterne" im Norden bzw. "Ewiges Licht" im Westen Irans). Faktisch im Alleingang und im Schatten der die Region zuvor kurzzeitig erobernden (dann aber wieder abrückenden) Iraker, besetzte sie im Juli 1988 nach erbitterten und auch für die Regierungstruppen verlustreichen Kämpfen die Provinz Ilam und Teile der Provinz Kermānschāh (Islamabad e garb, Karand, Sar e Pol e zahab etc.).

Die Provinzhauptstadt selbst konnte von den Rebellen nicht eingenommen werden. Sie mussten sich nach dem irakisch-iranischen Waffenstillstand schon im August 1988 wieder zurückziehen. Die Rebellen meldeten 2.000 Verluste (Tote, Verwundete, Gefangene) auf der eigenen Seite, gaben aber die Verluste der Regierungstruppen mit angeblich 55.000 an (von bis zu 200.000 eingesetzten Soldaten).

Montag, 5. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr machen wir die erste Bekannsschaft mit freundlichen Sanis vom Roten Halbmond im Iran.

Heute, 2011, ist das عاشوراء-Fest in der Schiitischen Welt. Wir haben es ja im letzten Jahr am 15. Dezember in Arak erlebt. Aus diesem Anlaß verschickt das Auswärtige Amt diese Reisewarnung:

  • Wegen eines hohen islamischen Feiertages (Aschura-Fest) ist am 5. und 6. Dezember in ganz Teheran mit der Abhaltung von Prozessionen, Gebeten und religiösen Veranstaltungen zu rechnen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in diesem Umfeld auch zu politischen Demonstrationen kommt. Deutschen in Teheran wird daher dringend empfohlen, Aschura-Feierlichkeiten zu meiden und keinesfalls Bild- oder Tonaufnahmen anzufertigen. Bis zum 25. Dezember wird in Iran als Zeit der religiösen Besinnung der Trauermonat Moharram begangen. Reisenden wird daher empfohlen in dieser Zeit besondere Rücksichtnahme und Wachsamkeit im öffentlichen Bereich walten zu lassen.

  • Bei anti-britischen Demonstrationen am 29. November 2011 kam es zu schweren Übergriffen auf zwei Standorte der britischen Botschaft in Teheran. Angesichts der anhaltend angespannten Situation sollten Deutsche in Iran besonders im Bereich der Hauptstadt erhöhte Vorsicht walten lassen und persönliche Sicherheitsvorkehrungen erhöhen.

  • Reisenden wird dringend empfohlen, jegliche Kundgebungen, Menschenansammlungen oder Demonstrationen weiträumig zu meiden. Insbesondere sollten Film- oder Tonaufnahmen von Demonstrationen, ihres Umfeldes oder von Polizisten/ Sicherheitskräften und öffentlichen Gebäuden unter allen Umständen vermieden werden, da dies als Spionagetätigkeit gewertet werden kann.

  • Nach den Massenprotesten gegen die Präsidentschaftswahlen vom 12. Juni 2009, die vielfach unter Anwendung von Gewalt aufgelöst wurden und auch Tote gefordert haben, war es in Teheran und anderen Städten des Landes in unregelmäßigen Abständen zu weiteren Demonstrationen und gewaltsamen Gegenreaktionen gekommen. Die Proteste waren - insbesondere zu politisch wichtigen Ereignissen wie am Jahrestag der Besetzung der US-Botschaft (4. November), am sog. Studententag (7. Dezember), dem Aschura-Fest (Im Jahr 2011 am 6. Dezember) oder am Revolutionstag (11. Februar) - wieder aufgeflammt. An diesen Daten ist besondere Vorsicht geboten. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es abhängig von der politischen Entwicklung zu weiteren Demonstrationen kommen kann.

  • In den vergangenen Monaten gab es mehrere Fälle, in denen ausländische Staatsangehörige, darunter auch Deutsche, aus diesen Gründen verhaftet wurden. Die Konsequenzen einer solchen Verhaftung sind schwer abzuschätzen, sie kann durchaus zu mehrjährigem Gefängnisaufenthalt und Gerichtsverfahren führen. In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass iranischen Bürgern seit 4. Januar 2010 der Kontakt zu zahlreichen westlichen Organisationen und Medien verboten ist. Iraner wurden zudem aufgefordert, keine Kontakte mit Ausländern, ausländischen Botschaften und mit ihnen zusammenarbeitenden Organisationen „über das normale Maß“ hinaus zu pflegen. In Einzelfällen wurden deutsche Staatsangehörige, die ihre Unterkunft in Iran über soziale Netzwerke im Internet organisiert hatten, von den iranischen Behörden überprüft und um sofortige Ausreise gebeten. Reisende sollten dies bei der Wahl einer Unterkunft insbesondere bei ihnen persönlich unbekannten Gastgeb ern bedenken.
  • Fotografieren und Filmen (auch mit Mobiltelefon) sollte insgesamt restriktiv und mit der gebotenen Sensibilität gehandhabt werden. Dem Auswärtigen Amt sind Fälle bekannt geworden, in denen Touristen Kameras abgenommen und sie vorübergehend festgenommen wurden, da sie verdächtigt wurden, öffentliche Gebäude oder Demonstrationen fotografiert zu haben. Ebenfalls abzusehen ist vom Versenden von Fotos oder Reiseberichten, die in irgendeiner Weise Bezug zu aktuellen politischen Entwicklungen haben. Gleiches gilt für SMS und Telefonate. Die entsprechende Kommunikation wird überwacht und es sind Fälle bekannt, bei denen ausländische Staatsangehörige aufgrund derartiger Kommunikation mit ihrem Heimatland angeklagt und verurteilt worden sind. Die Kommunikation im Inland und mit dem Ausland ist phasenweise sehr schwierig und nicht immer möglich.

  • Seit Mitte September 2011 ist bereits vor der Beantragung eines iranischen Visums die Vorlage einer für Iran gültigen iranischen oder deutschen Unfall- und Reisekrankenversicherung notwendig. Der Versicherungsschutz muss bei Antragstellung gegenüber der iranischen Auslandsvertretung nachgewiesen werden.

  • Reisende, die neben der deutschen auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzen, werden vermehrt nach Einreise von den iranischen Sicherheitsbehörden über den Grund ihres Auslandsaufenthaltes verhört. Möglich sind auch Passentzug und Verhängung einer Ausreisesperre, sowie Überprüfung von Handys, Kamera und PC. Auch eine strafrechtliche Verfolgung von politischen Aktivitäten in Deutschland (z.B. Teilnahme an anti-iranischen Demonstrationen in Deutschland), bis hin zu Inhaftierung und Verurteilung in Iran, kann nicht ausgeschlossen werden.

  • Reisende haben in Iran keinerlei Möglichkeiten Geld abzuheben oder sich anderweitig zu beschaffen. Eine Zahlung mit Kreditkarte ist nur in sehr seltenen Ausnahmefällen möglich. Traveller Schecks können nicht umgetauscht werden. Es gibt auch keine offiziellen Überweisungswege, die ausländische Touristen kurzfristig nutzen könnten. Reisende sollten bei ihrer Urlaubsplanung deshalb unbedingt beachten, dass sie für ihren Aufenthalt in Iran genügend Bargeld bei sich führen.

    Alle Deutschen, die sich auch nur vorübergehend in Iran aufhalten, können in eine Krisenvorsorgeliste aufgenommen werden. Die Botschaft rät dazu, auch für kurze Aufenthalte von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen damit sie - falls erforderlich - in Krisen- und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann. Die Deutschenlisten haben sich auch bei den Unruhen der vergangenen Monate in anderen Ländern der Region als sehr hilfreich erwiesen. Die Liste wird ausschließlich elektronisch geführt, eine Registrierung kann unter folgendem Link erfolgen: https://service.diplo.de/elefandextern/registration.do. Eine gesonderte Übersendung der Personen- und Aufenthaltsdaten an die Botschaft ist nicht notwendig.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr - eine unterschätzte Bergetappe.

Heute, ein Jahr später, wird Wolfgang in Bonn die "Antikriegskonferenz" besuchen. Gleichzeitig ist heute der Tag mit einer der größten Evakuierungen seit Jahrzehnten. Auch das sind Folgen eines Krieges - vor 70 Jahren! Für uns steht die Sperrung des Rheintals jetzt in einem Zusammenhang mit großen Strecken unserer Reise: Praktisch seit Kroatien sind Land, Orte und Menschen sichtbar von Krieg geprägt. Viele Monate haben uns Landminen begleitet, bedroht. Anfang 2010 beim Besuch in Columbus, Ohio/USA, das Originalflugzeug des Atomangriffs auf Nagasaki im Luftwaffenmuseum, später auf unserer Reise der Besuch in Nagasaki und die Erfahrung der "gebrochenen Seele" Japans. Und auch der geographische Zusammenhang: Der Ort des Museums, die Wright-Patterson Air Force Base (kurz: Wright-Patterson AFB), ein bedeutender Stützpunkt der US Air Force (USAF) in Ohio, Hauptquartier des Air Force Materiel Command (AFMC), dann, am Anfang unserer Reise Ramstein, später Incirlik und schließlich die "Zielgebiete", damit sind wir wieder bei unserer Reise heute vor einem Jahr.

Samstag, 3. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr machen wir die erste Bekanntschaft mit dem iranischen Bewässerungssystem, das uns so viele Monate begleiten wird. Inzwischen wissen wir auch, daß die unzähligen Öl-Laster auf der Paßstraße iranisches Öl in Raffinerieen in den Irak und dann wieder zurück bringen. Durch das Embargo (für solche Technik) hat Iran zuwenig funktionierende Raffinerieen.

Heute ist in Bonn eine Demonstration gegen den Krieg in Afghanistan. Auf unserer Route später werden wir ja deutsche Afghanistan-Truppen in Termiz treffen und zwei Wochen lang am Панҷ, dem Grenzfluß zwischen Tadschikistan und Afghanistan, entlangfahren, immer "Auge in Auge" mit den Afghanen auf dem gegenüberliegenden Pfad.

Im Internet finden wir zwei arte-Beiträge zu Afghanistan. (1) (2)

Mit offenen Karten (französisch Le Dessous des cartes) ist eine wöchentlich ausgestrahlte Sendereihe von ARTE, in der ausschließlich anhand von Karten komplexe historische, geopolitische oder wirtschaftliche Sachverhalte hochkonzentriert aber allgemein verständlich dargestellt werden. DieLink Sendung Le Dessous des cartes wurde 1990 auf dem französischen Sender France 5 erstmals ausgestrahlt, später dann auf ARTE. Seit Ende 1992 wird sie auf ARTE auch auf deutsch ausgestrahlt und ist die älteste ARTE-Sendung, die noch immer produziert wird. Die etwa zehnminütige Sendung behandelt meist ein einschlägiges und aktuelles Thema, gelegentlich aber auch Problematiken, die am Rande der Aufmerksamkeit liegen. Die Themenbandbreite reicht dabei von der Entstehung der Weltkarte über die Meeresverschmutzung bis zu historischen und brandaktuellen Themen wie der geopolitischen Situation Japans im Lauf der Jahrhunderte oder der Außenpolitik der USA. Häufig werden auch Länder oder Regionen mit ihren besonderen geopolitischen Gegebenheiten vorgestellt. Um bestimmte Themen ausführlicher behandeln zu können, werden diese häufig auf 2-3 Folgen ausgedehnt. Zum Abschluss jeder Sendung präsentiert Jean-Christophe Victor noch weiterführende Literatur oder kulturelle Ereignisse, die sich auf das Thema der Sendung beziehen.

Freitag, 2. Dezember 2011

Heute vor einem Jahr

Heute vor einem Jahr. Wir fahren durch das iranisch-irakische Grenzgebiet in der iranischen Provinz .استان کردستان .
Heute, ein Jahr später, finden wir im Internet einen Artikel, der über ein CIA-Bombenattentat auf eine Militärparade hier ganz in der Nähe mutmaßt; am 23.9.10, als wir noch in Griechenland waren.
Von Spannungen in der Gegend hier war nichts zu spüren, obwohl das Auswärtige Amt warnte:
"Von nicht notwendigen Individual- oder Trekkingreisen in die Kurdengebiete im Nordwesten Irans, insbesondere entlang der türkischen und irakischen Grenze, wird grundsätzlich abgeraten.
Obwohl bestimmte Straßen auf Karten unter Umständen als befahrbar ausgewiesen sind, sollten Hinweisschilder auf militärische Sperrgebiete unbedingt beachtet werden. Dies gilt insbesondere für die Strecke SEMNAN - MO'ALLEMAN - JANDAQ durch die Wüste DASHT-E KAVIR. Auch in der Grenzregion zum Irak und insbesondere in der Provinz Kurdestan gibt es zahlreiche Sperrgebiete, die in jedem Falle gemieden werden sollten.
"

Gestern wurde in einem Artikel behauptet, die Urananlage in اصفهان‎ sei am 28.11.11 erfolgreich bombardiert worden. Dort sollten wir später ja auch noch vorbeifahren...