Samstag, 1. Oktober 2011

29. September, 425

29. September Amsterdam-Zuidoost bis Wijk bij Duurstede (Dutch pronunciation: [ˈʋɛi̯g bɛi̯ ˈdyːr.ˌsteː.də]), 66,6km, 15429,96 Gesamtkm

Um 7:00 Uhr ist es nicht nur dunkel, es ist auch kalt. Das Zelt ist nass. Wir schlafen bis 8:00, die Sonne kommt hervor und um 9:00 wird es warm. Mit Frühstücken und Quatschen ist es schnell 11:00. Wir fahren in einen weiteren wunderschönen Herbsttag hinein, entlang der Fahrradwege, durch viel Grün.   

Fahrradwege, die gut gestaltet und sinnvoll geführt sind.    

Wir kommen wieder an wunderschönen, sehr großen und sehr teuren Häusern und ihren Autos vorbei    

und erreichen Urtecht just in dem Moment, in dem der Muezzin ruft. Das ist eine Überraschung und wir genießen es. Überhaupt ist Utrecht wirklich schön.    

Es gibt eine Unmenge von Cafés in der Innenstadt, alle sind sie besetzt. Leute sitzen draußen und essen und trinken.    

Fahrräder schieben sich vorbei, abgewechselt von Touristen und dem einen oder anderen Auto. Wir wissen; wir sind wieder in Europa und wissen auch, wieso wir so gerne in Europa sind. Der Dom ist leider geschlossen. Der Weg führt uns zum Deich und zum Rhein, auf diesem (also dem Deich) fahren wir weiter, sind die Könige hier oben. Es ist einfach schön. Kühe, Schafe, Weiden und Wiesen, Scharen von wilden Gänsen, die sich hier sammeln und bald weiterziehen werden (haben wir uns nicht erst in Dushanbe gesehen?), echte Hasen. Es ist traumhaft schön.
Unser Campingplatz ist leer, wir haben viel Platz, diesmal ist es ruhig, kein Auto in der Nähe, dafür Wasser und die Gänse.    

Wir kochen lecker und fallen bald müde auf die Matten.

28. September 2011, 423

28. September フランクフルト・アム・マイン (Frankfurt am Main) nach Amsterdam-Zuidoost, 28,1km, 15363,15
 
Die Fahrt ist schön. Der Westerwald liegt im dichten Nebel und überall ist es herbstlich mit einem unglaublich blauen Himmel. Es ist eine verwunschene Atmosphäre, die am Fenster vorbeirauscht. In Köln ist Aufenthalt und es kommt eine Durchsage, dass man auf sein Gepäck achten möge wegen der Taschendiebe. Die gäbe es wirklich, so der Herr am Vierertisch. Wir sind nicht mehr in Asien. Ein Mann muss den Zug verlassen (war aus Kulanz bis Köln mitgenommen worden, obwohl er ein Regionalticket hatte), macht auf dem Bahnsteig nach Theater, wird handgreiflich. Wird gefasst und festgehalten von den Schaffnern (er wollte dann doch wegrennen), es folgt ein Tumult, Geschrei. Die Polizei wird gerufen. Die Abfahrt verzögert sich. Wir sind in Deutschland.
Dann geht es weiter, in Duisburg kommt Alex zum Zug und gibt uns den Strichcode für die Räder. Wir bekommen den Zug zum Flughafen und steigen aus und werden von Ludger begrüßt! Was für eine Freude! Das ist total klasse und wir machen uns auf den Weg, um die Räder zu holen und sie dann vor Ort zusammenzubauen. Es muss sehr lustig aussehen, denn viele bleiben stehen und staunen.   

Es gibt keinerlei Hinweise, dass wir vielleicht ein bisschen viel Platz einnehmen oder ähnliches. Bald können wir los und fahren durch den Grüngürtel von Amsterdam. Unser Eindruck: es ist nachmittags um 17:00 Uhr und viele, viele Menschen haben Zeit. Sie machen Sport. Oder sitzen in der Sonne und lesen. Es sind nicht nur die Senioren und die Mütter, wie es in Japan war. Viele sind mit dem Rad unterwegs und wir kommen durch wirklich schöne Gegenden. Und durch unterschiedliche Gegenden. Eine Straße voller kleiner Wohnungen nur mit Farbigen. Dann kommt eine kleine Brücke über einen der vielen Kanäle, dort hängt ein Schild, in dem eine Frau mit Kopftuch abgebildet ist und am Hals geht das Schild auseinander, so dass der Kopf sich nach rechts neigt und darauf steht: protest veiling women. Danach kommen wir in eine Siedlung nur mit weißen Menschen.
Unser Campingplatz liegt am Rand von Amsterdam und ist total nett. Ein wenig laut, sonst schön. Es ist recht kühl und feucht, der Nebel steigt auf. Wir kochen Nudeln, quatschen bis uns die Augen zufallen.

27.-28. September 2011, 424, 423


27. - 28. September September Osaka nach Shanghai und Frankfurt

Wir können den Vormittag in der Jugendherberge bleiben und ziehen dann los. Wir werden herzlich verabschiedet und uns fällt der Abschied von dieser Jugendherberge auch schwer. Es ist ein guter Ort, der sowohl professionell als auch unkompliziert geleitet wird. Diesmal haben wir mit dem Zug keine Probleme. Wir sind viel zu früh am Flughafen und können die Zeit nutzen, unsere „Favoriten 1“ Auswahl der Fotos weiterzumachen. Bis Shanghai sind wir gekommen.
Das Einchecken ist gar kein Problem. Wir haben zwar insgesamt fast sechs Kilo Übergewicht mit dem Wagen und der einen Tasche, aber das wird nicht weiter beachtet. Unsere Sättel im Handgepäck lösen Irritation aus, sonst ist alles kein Problem. Wir sind angenehm überrascht von der chinesischen Fluggesellschaft, doch noch eine gute China-Erfahrung. Auch in Shanghai läuft alles wie am Schnürchen. Dort ist der Gewichtsmesser am Gepäckband erst gar nicht eingeschaltet.
Der Langstreckenflug ist wirklich lang, viele Turbulenzen, es gab mal wieder einen Taifun wie wir später erfahren. Durch den langen Flug können wir schlafen. Auch diesmal überrascht uns die Fluggesellschaft. Wir werden mit der Durchsage der Beijing-Zeit begrüßt, die Frankfurter Ortszeit kommt hinterher. Nun sind wir also wieder in Deutschland, fühlen uns aber eher exterritorial am Flughafen. Wir kaufen die erste Bahncard und Wolfgang holt das Geld für die zweite, während Gunda in der DB-Lounge die Zeitungen verschlingt. Hier treffen sich wie immer die Anzugherren mit den Urlaubs-und Dienstreise-Zurückkommern. In der Lounge ist aber alles vornehm gedämpft und jede Gruppe steckt ihre Köpfe in die Zeitungen oder die Computer (oder die Kaffee-Tassen). Am Bahnhof ist das dann schon anders. Dort verläuft alles in der gestressten Weise, weil Züge ausfallen, Verspätung haben oder in umgekehrter Wagenreihung eintreffen. Deutschland hat uns wieder. Gunda fährt diesmal zum Hauptbahnhof, um dort in den ICE nach Amsterdam zu steigen und einen Platz frei zu halten. Der Zug ist überfüllt, alles steht, bis auf in der ersten Klasse, die vorne ist. So steht sie zwischen den Urlaubern, Anzugherren und zwei Theologen. Schön ist es, incognito zu reisen!

Montag, 26. September 2011

26. September 2011, 422


26. September, 大阪市 Osaka

Nachdem wir versuchen, uns langsam auf europäische Zeit umzustellen, haben wir erst gegen 22:00 Nudeln gekocht und sind gegen Mitternacht ins Bett gegangen. So schlafen wir heute aus. Auf dem Programm stehen die beiden Pakete. In der Nachbarschaft ist eine Post, die mit unseren beiden Paketen ganz gelassen umgeht. Das eine ist immerhin 23kg, das andere wieder – wie schon das erste – 14kg, wobei davon 4kg von Alex sind. Das ändert nichts daran, dass wir um die 37 kg verschickt haben und immer noch an die 40kg (ohne Wagen) haben. Und es war ja deutlich mehr, denn die Ritzel sind getauscht, die Mäntel ausgewechselt und die hoffnungslosesten Schläuche weggeworfen. Und das haben wir alles über den Pamir und die anderen Berge gefahren!
Der Herr an der Post ist sehr freundlich und nimmt unser Paket, als sei es ein normaler Luftpostumschlag. Nun sind die Sachen also auch weg. Nach dem Mittagessen kommt die ersehnte Mail von Alex, dass die Räder in Amsterdam in der Gepäckaufbewahrung sind (noch mal ein herzliches Danke an Alex und an Petra und Sigrid, die sich um die Aufbewahrung der Räder gekümmert haben, Richard, der uns den Kontakt zu den Mennoniten vermittelt hat und Jürgen, der sogar nach Amsterdam gefahren wäre) und wohl unversehrt aussehen. Nun können wir weiterplanen.
Unser Ankunftsort liegt in der absoluten Sperrzone des Deutschlandfestes. Da gibt es auch keine Durchfahrtsgenehmigungen, noch nicht einmal Schiebegenehmigung. Sachen gibt es. So müssen wir schweren Herzens uns von dem Ort verabschieden und nun außerhalb des Sperrgebietes die Beethovenhalle wählen. Auf dem Weg nach Bonn haben wir auch einen Weg vorgeplant für die, die mitfahren können.
Wäsche gewaschen, die verbleibenden Taschen gepackt, aber auch noch so gut gepackte Taschen werden nicht leichter, nur kompakter. Heute ist es ein eher grauer Tag und erstaunlich kühl. Kein Vergleich zum heißen Sommer, der noch vor einer Woche herrschte. Inzwischen sind wir fast alleine in der Jugendherberge, nur am Samstag war es voll. Das ist schön, denn sie hat ein wirkliches schönes Bad.
Nun sind 14 Monate vorbei. Unvorstellbar.

Kilometer- und Höhenangaben



Tage mit den schnellsten Anstiegen
Unsere größten Abfahrten
Graphik der täglichen Abfahrt in m
Steigung/Gefälle
Graphik der täglichen durchschnittlichen Steigung/Gefälle
Unsere höchsten Tagesetappen
Unsere niedrigsten Tagesetappen
Graphik der max. Höhe in NN jeden Tag
Unsere schnellsten Etappen
Unsere langsamsten Fahrtage
Graphik der täglichen Durchschnittsgeschwindigkeit
Unsere weitesten Tagesetappen
Graphik der täglichen Kilometerleistung
Unsere längsten Tagesetappen
Graphik der reinen Fahrzeit täglich in Bruchteilen von 24 h
Unsere größten Anstiege
Unsere geringsten Anstiege
Graphik der täglichen Anstiege in m
Pro-Kopf-Einkommen in $ (kaufkraftbereinigt) der Länder, die wir bereist haben
Geld, das wir auf unserer Reise in Händen hielten
Unsere höchsten Übernachtungsorte
Unsere Pausentage
Hier die höchsten Berge, die wir gesehen haben
Die höchsten Pässe, über die wir gefahren sind
Die längsten Flüsse, die wir überquert haben
Regen und Schnee

Japan




Kilometer- und Höhenangaben
3D-Anicht 横浜市
3D-Ansicht 東京
Reliefkarte Aso-san
Reliefkarte Aso-san 2
Reliefkarte Kyushu
Graphik Gesamtkiolometer bis Japan
Graphik der Übernachtungen bis Japan
Landkarte Pazifik
Unsere Reiseroute Shikoku
Unsere Reiseroute Insel Kyushu
Unsere Reiseroute Insel Honshu
Globus
Syoutyu-Road


China



Kilometer- und Höhenangaben
Diagramm max. Höhe
Diagramm km am Tag
Diagramm km/h
Diagramm reine Fahrzeit
Diagramm Anstieg
Landkarte China Bahnfahrt
Landkarte China Bahnfahrt 2
Landkarte China Bahnfahrt 3
Landkarte China Bahnfahrt 4
Unsere Reiseroute China

Kirgisistan



LinkKilometer- und Höhenangaben
Gaphik max. Höhe
Gaphik Kilometer am Tag
Gaphik km/h
LinkGaphik reine Fahrzeit
Gaphik Anstieg

Tadschikistan



Kilometer- und Höhenangaben
Gaphik max. Höhe
Gaphik Kilometer am Tag
Gaphik km/h
LinkGaphik reine Fahrzeit
Gaphik Anstieg
Landkarte Panjtal
Landkarte Pamir

Usbekistan


Kilometer- und Höhenangaben
10.000 km

LinkTurkmenistan


Kilometer- und Höhenangaben

Unsere Reiseroute Landkarte
Unsere Reiseroute Landkarte 2
Unsere Reiseroute Landkarte 3

Iran


Kilometer und Höhenangaben
Kilometer und Höhenangaben 2
Kilometer und Höhenangaben 3
Unsere Reiseroute Iran
Unsere Reiseroute Ostiran
Unsere Reiseroute Ostiran 2
Landkarte Kurdistan Iran
Historische Landkarte Persien

Irak

Kilometer- und Höhenangaben


Türkei


Kilometer- und Höhenangaben

Griechenland



Kilometer- und Höhenangaben

Bulgarien


Kilometer- und Höhenangaben

Mazedonien

Kilometer- und Höhenangaben


Kosovo

Kilometer- und Höhenangaben

Albanien



Kilometer- und Höhenangaben

Montenegro



Kilometer- und Höhenangaben

Bosnien und Herzegowina



Kilometer- und Höhenangaben

Serbien



Kilometer- und Höhenangaben


Ungarn




Kilometer- und Höhenangaben


Kroatien




Kilometer- und Höhenangaben


Slowenien




Kilometer- und Höhenangaben


Österreich




Kilometer- und Höhenangaben


Deutschland




Kilometer- und HöhenangabenLink